"Absolut, das wäre ein Traum", sagte der 2016er-Europameister vom polnischen Topklub Vive Kielce am Freitag in einem Kölner Hotel und ergänzte: "Ich drücke den Kielern auf jeden Fall die Daumen."
Wolff trifft im Halbfinale am Samstag (15.15 Uhr) mit Polens Meister auf den ungarischen Vertreter Telekom Veszprem. Anschließend (18.00 Uhr/beide DAZN) kämpft der THW gegen Titelverteidiger und Rekordsieger FC Barcelona vor knapp 20.000 Zuschauern in der Lanxess Arena um den Einzug ins Endspiel am Sonntag.
Kiel gilt beim Duell mit den Spaniern aufgrund der Ausfälle der Schlüsselspieler Sander Sagosen und Hendrik Pekeler als Außenseiter. "Wir brauchen eine kleine sportliche Sensation, das wissen wir. Aber genau dafür ist Köln immer gut", sagte Trainer Filip Jicha und versprach: "Wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."
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Für Wolff, der mit Kielce eine bärenstarke Saison spielt, ist es die erste Teilnahme in Köln. In seinen Kieler Jahren (2016 bis 2019) qualifizierte sich der Nationalspieler mit dem THW nie für das Finalturnier, bei dem in diesem Jahr erstmals seit zwei Jahren die Halle wieder gefüllt sein wird.
"Es ist ein besonderes Gefühl, ähnlich wie bei einer WM oder Olympia", sagte Wolff. Der 31-Jährige gab zu, "etwas nervös" zu sein, strahlte nach außen aber Lockerheit aus und verspürte eine große Vorfreude: "Ich kann kaum erwarten, dass es losgeht."
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