"Der Deutsche Handballbund hat immer gesagt, dass man die Entscheidungen akzeptiert, und so handhabe ich es auch. Ich habe mir nie Gedanken über eine Absage gemacht", sagte Wolff in dem am Montag veröffentlichen Interview mit dem Sportfachmagazin: "Aber wenn man sieht, dass andere Nationen mit voller Kapelle anreisen und keine derartigen Absagen haben, könnte man etwas sarkastisch schon behaupten, dass andere Spieler wohl besser in der Lage sind, ihre kurzzeitige Abwesenheit zu organisieren."
Wolff hatte auch im Vorfeld des zweiten EM-Qualifikationsspiels gegen Österreich (34:20) für Unruhe gesorgt. In einem Podcast der Rhein-Neckar Löwen hatte der 29-Jährige den WM-Verzicht seiner ehemaligen Kieler Mitspieler Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler und Steffen Weinhold in den medialen Fokus gestellt und gesagt, dass er die Absagen "sehr, sehr kritisch" sehe.
In dem noch vor dem Jahreswechsel, also vor Bekanntwerden des Podcasts, geführten Kicker-Interview sagte der Keeper außerdem: "Ich bin kein Familienvater, da kann ich mich nicht hineinversetzen, aber Familienväter aus anderen Ländern nehmen auch teil."
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Unmittelbar nach der erfolgreichen WM-Generalprobe in Köln hatte Wolff sich dann deeskalierend geäußert. "Absagen sind kein Thema bei dieser Weltmeisterschaft, wir müssen den Blick nach vorne richten. Es war kein Thema und wird auch keins sein", versicherte der Schlussmann am Sonntagabend am ARD-Mikrofon.
Das DHB-Team absolviert am Freitag in Ägypten sein erstes WM-Spiel gegen Uruguay. Weitere Gegner in der deutschen Vorrundengruppe sind Kap Verde und Ungarn.
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