Die Organisatoren der Weltmeisterschaft teilten mit, dass die für die WM verantwortliche Ticketagentur "Tazkarti" die vier Hallen zu maximal 20 Prozent auslasten werde. Diese Entscheidung sei das Ergebnis aus Gesprächen zwischen dem Organisationskomitee und den Behörden.
Damit wird die Hallenkapazität beim Mega-Turnier am Nil etwas reduziert, zuvor war von einer 30-prozentigen Auslastung die Rede. "Tazkarti folgt mit Blick auf die Sitzanordnung, das Wahren des Mindestabstands sowie der Nutzung von Gesichtsmasken während des Turniers den jüngsten medizinischen Vorschlägen aus der Welt zum Umgang mit der Pandemie", heißt es in einer "Tazkarti"-Mitteilung, die der WM-Veranstalter zitiert.
"Ich finde das völlig peinlich", sagte Norwegens Superstar Sander Sagosen vom deutschen Rekordmeister THW Kiel der heimischen Nachrichtenagentur NTB zu den Plänen: "So wie die Welt jetzt aussieht... und da werden sie Zuschauer dabei haben."
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Die Vorrundenspiele des DHB-Teams von Bundestrainer Alfred Gislason in der Hassan-Moustafa-Halle in Gizeh könnten folglich maximal 1040 Besucher vor Ort verfolgen, die Halle bietet Platz für 5200 Fans. Deutschland trifft bei der 27. Handball-WM in Gruppe A auf die Außenseiter Uruguay (15. Januar) und Kap Verde (17. Januar) sowie Ungarn (19. Januar).
3400 Zuschauer dürfen außerdem in der "Cairo Stadium Sports Hall", der größten WM-Halle, vor Ort dabei sein. In der für die WM neu errichtete "New Capital Sports Hall" in Kairo sind maximal 1500 Fans zugelassen, in die "Borg Al Arab Sports Hall" in Alexandria dürften maximal 1000 Zuschauer. Die WM beginnt am 13. Januar, das Finale findet am 31. Januar statt.
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