Die Starter des Deutschen Judobundes (DJB) reisten mit sieben Top-drei-Platzierungen heim, womit der DJB der erfolgreichste Verband beim Turnier in Nordafrika war.
Höhepunkt aus deutscher Sicht war der Wettkampf bis 78 Kilogramm bei den Damen. Die EM-Dritte sicherte sich mit einem Erfolg gegen Loriana Kuka aus dem Kosovo den Turniersieg. Die Olympiafünfte von Rio, Luise Malzahn, belegte Platz gemeinsam mit der Portugiesin Patricia Sampaio drei. Die Österreicherin Bernadette Graf wurde Fünfte.
Zwischen Wagner und Malzahn spitzt sich damit auch der Kampf um das Ticket für die Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020 zu. Malzahn liegt in der Qualifikations-Rangliste auf Rang neun, Wagner ist knapp dahinter Elfte. Jeder Verband darf maximal einen Starter oder eine Starterin pro Kategorie nach Tokio schicken.
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Den zweiten deutschen Sieg gab es unerwartet in der Klasse über 100 Kilogramm. Sven Heinle triumphierte vor Yerassyl Kazhibayev aus Kasachstan. Für Heinle war im Hinblick auf das Olympische Turnier der Erfolg enorm wichtig. Vor dem Grand Prix in Marrakesch lag er außerhalb der Qualifikationsränge.
Über Platz zwei konnte sich Eduard Trippel in der Klasse bis 90 Kilogramm freuen. Trippel musste sich erst im Finale dem Serben Nemanda Majdov geschlagen geben. Hinzu kamen drei weitere dritte Plätze für die DJB-Teilnehmer.
Eine kleine Überraschung gelang Katharina Menz mit Rang drei in der Klasse bis 48 Kilogramm. Menz schlug im Kampf um die Bronzemedaille die Italienerin Francesca Giorda. Es siegte Julia Figueroa aus Spanien vor Monica Ungureanu aus Rumänien. Menz teilte sich Rang drei mit der Französin Melanie Clement.
Ebenfalls über einen Platz auf dem Podium konnte sich Laura Vargas Koch in der Klasse bis 70 Kilogramm freuen. Vargas Koch siegte im Kampf um Platz drei gegen Alessandra Prosdocimo aus Italien. Es gewann Margaux Pinot aus Frankreich vor der Irin Megan Fletcher.
Den Reigen der dritten Ränge komplettierte Sebastian Seidl in der Kategorie bis 66 Kilogramm. Es gewann Sardor Nurillaev aus Usbekistan vor dem Ägypter Mohamed Abdelmawgoud.
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