Während die internationale Judo Föderation (IJF) die letzten geplanten Turniere der Weltserie für dieses Jahr aufgrund der Coronapandemie abgesagt hat, finden im Dezember noch kontinentale Wettkämpfe statt.
Den Auftakt machen die Panamerican Open in Lima am 5. und 6. Dezember. Sportler aus neun Nationen haben die Reise in die Hauptstadt Perus angetreten. Das ist der Situation geschuldet ein etwas kleineres Feld als in den vergangenen Jahren. So haben zum Beispiel Brasilien und Kanada beschlossen, keine Mannschaften zu entsenden.
Das größte Team stellen die Gastgeber mit 27 Sportlern. Auch die USA sind mit 17 Athleten stark vertreten. Und auch zwei Nationen von außerhalb des amerikanischen Kontinents sind am Start, wenn auch jeweils nur mit einem Teilnehmer: Italien und Irland haben jeweils einen Sportler nach Lima geschickt.
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Für europäische Sportler könnte es ab dem 12. Dezember noch einmal um Edelmetall gehen. Dann sollen im polnischen Warschau die Europameisterschaften im Kata ausgetragen werden. Hinter der Veranstaltung steht allerdings noch ein Fragezeichen.
Der Jahresabschluss bildet ein Highlight in Madagascar. In der Hauptstadt Antananarivo finden vom 17. bis 20. Dezember die afrikanischen Meisterschaften statt. 132 Sportler aus 31 Nationen haben für den Kampf um Gold, Silber und Bronze gemeldet.
Das wohl aussichtsreichste Team bei den Titelkämpfen stellt Ägypten. Gleich in neun der 14 Gewichtsklassen gehören die Teilnehmer Ägyptens zum engsten Favoritenkreis. Die härteste Konkurrenz kommt unter anderem aus Marokko, Kamerun, dem Tschad und der Elfenbeinküste.
Im kommenden Jahr soll dann mit dem Masters in Doha auch die Weltserie der IJF fortgesetzt werden. Inzwischen wurde auch ein Termin festgelegt. Am 11. Januar wird der Wettbewerb beginnen.
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