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Gastgeber überzeugen in Jekaterinenburg, Vargas-Koch Fünfte

Gastgeber überzeugen in Jekaterinenburg, Vargas-Koch Fünfte

17/03/2019 um 18:08

Russland war die erfolgreichste Nation beim Grand Slam der Judoka in Jekaterinenburg.

Die Heimmannschaft verließ die Matte mit dreimal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze.

Für den ersten russischen Erfolg sorgte Daria Davydova In der Klasse bis 63 Kilogramm. Davydova gewann das Finale gegen die Britin Lucy Renshall. Gemeinsame Dritte wurden Catherine Beauchemin-Pinard aus Kanada und Gankhaich Bold aus der Mongolei.

Dann drehten aus Sicht der Gastgeber noch einmal die schweren Jungs auf. In der Klasse bis 100 Kilogramm bezwang Arman Adamian im Finale gegen seinen Landsmann Kirill Denisov. Für den dritten russischen Erfolg sorgte Tamerlan Bashaev im letzten Wettkampf des Turniers. Er siegte im Endkampf in der Klasse über 100 Kilogramm gegen den Olympiadritten Or Sasson aus Israel.

Die dominierenden Japaner bestritten den Grandslam in Jekaterinenburg nicht mit allen Top-Athleten. Dennoch sprangen für die Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2020 immerhin noch fünf Podestplätze heraus, darunter ein Sieg von Mao Izumi in der Klasse bis 78 Kilogramm bei den Damen. Izumi schlug im Finale die zweimalige Weltmeisterin und zweimalige Olympiadritte Mayra Aguiar aus Brasilien.

Auch die deutsche Mannschaft reiste ohne zahlreiche Top-Athleten nach Sibirien. Für das beste Ergebnis der Athleten des deutschen Judobundes (DJB) sorgte Laura Vargas Koch in der Klasse bis 70 Kilogramm. Die Olympiadritte von Rio de Janeiro 2016 belegte Position fünf. Für die weiteren DJB-Starter, darunter Sven Heinle, der vergangene Woche in Marrakesch in der Klasse über 100 Kilogramm erfolgreich war, sprangen keine Top-Resultate heraus.

Siegerin in der Klasse bis 70 Kilogramm wurde die Französin Marie-Eve Gahie mit einem Erfolg im Finale gegen die Brasilianerin Maria Portela. Der zweite französische Erfolg in Jekaterinenburg sorgte Kilian Le Blouch in der Klasse bis 66 Kilogramm. Er war im entscheidenden Kampf gegen Isa Isaev aus Russland siegreich.

Die weiteren Siege gingen bei den Männern an Unubold Lkhagvajamts aus der Mongolei in der Klasse bis 60 Kilogramm, den Schweden Tommy Macias in der Klasse bis 73 Kilogramm, Sagi Muki aus Israel (bis 81 Kilogramm) sowie Noel van T End aus den Niederlanden (bis 90 Kilogramm). Bei den Frauen gewannen Paula Pareto aus Argentinien (bis 48 Kilogramm), Gili Cohen aus Israel (bis 52 Kilogramm), Christa Deguchi aus Kanada (bis 57 Kilogramm) und die Brasilianerin Maria Suelen Altheman (bis 78 Kilogramm).

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