Als Weltranglistendritte hatte Wagner durch ihre bessere Ausgangssituation im Ranking ohnehin die besseren Karten gegenüber Malzahn (Platz zehn). In Japan gibt es in jeder Gewichtsklasse nur einen Starter pro Nation.
Wagner meisterte ihre Auftakthürde Erdenet-Od Batbayar (Mongolei) und kämpfte sich anschließend gegen Antonia Schmelewa (Russischer Judo-Verband) ins Viertelfinale. Dort schlug sie Marhinde Verkerk (Niederlande), ehe sie auch gegen die Weltranglistenfünfte Umeki die Oberhand behielt.
Malzahn (Halle/Saale) verlor nach Siegen gegen Lucia Cantero (Argentinien) und Karen Leon (Venezuela) im Viertelfinale gegen Umeki. In der ersten Hoffnungsrunde vergab sie durch eine Niederlage gegen Verkerk ihre letzte Chance auf Bronze. Malzahn, WM-Dritte von 2017, hatte im Frühjahr nach einer Corona-Erkrankung zwei Wochen in georgischer Hotel-Quarantäne verbringen müssen.
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In der Klasse bis 100 kg scheiterte der frühere Vizeweltmeister Karl-Richard Frey (Leverkusen) nach seinem Auftaktsieg gegen Mikita Swirid (Belarus) bereits in der zweiten Runde am Serben Bojan Dosen.
Am Dienstag hatte Theresa Stoll (Großhadern) in der Klasse bis 57 kg die bislang einzige Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) in Budapest geholt. Die 25-Jährige gewann ihren Kampf um Platz drei gegen die entthronte Weltmeisterin Christa Deguchi (Kanada).
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(SID)

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