Tasiadis sicherte sich den letzten der 17 Quotenplätze für die Sommerspiele (23. Juli bis 8. August) bei den Canadier-Herren. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) ist damit in allen vier Bootsklassen in Tokio vertreten.
Für eine Überraschung sorgte Doppelstarterin Elena Apel im Canadier. Die Augsburgerin holte beim Sieg der Spanierin Miren Lazkano Bronze, nachdem sie im Kajak-Einer am Samstag Zehnte geworden war. "Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin da so stolz drauf", sagte Apel den Tränen nahe: "Der Lauf war echt krass." Weltmeisterin Andrea Herzog (Leipzig) war im Halbfinale gescheitert.
Für die weiteren Medaillen hatten am Samstag Kajak-Spezialistin Ricarda Funk und die Kajak-Herren am Freitag gesorgt. Die zweimalige Europameisterin Funk (Bad Kreuznach), die bereits bei der WM 2019 ihr Ticket für Tokio gelöst hatte, gewann die Bronzemedaille.
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Kayak-Herren holen Silber hinter Tschechien

Die Kajak-Herren um Hannes Aigner (Augsburg) sicherten sich im nicht olympischen Team-Wettbewerb Silber hinter Tschechien. Im Einzel-Wettkampf verpasste Olympia-Starter Aigner dagegen knapp den Endlauf, der ohne deutsche Beteiligung über die Bühne ging.
Bei der EM im französischen Pau vor zwei Jahren hatten die Athleten des DKV zweimal Bronze in den Einzel-Disziplinen sowie zweimal Silber und einmal Bronze in den Team-Wettkämpfen geholt.
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(SID)

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