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Mihambo fliegt in Brüssel zum Jackpot - Klosterhalfen weiter in Topform

Mihambo fliegt in Brüssel zum Jackpot - Klosterhalfen weiter in Topform
Von Eurosport

06/09/2019 um 21:30Aktualisiert 06/09/2019 um 21:31

Kurzarbeiterin Malaika Mihambo flog auch beim WM-Härtetest allen davon und sicherte sich den Diamond-League-Jackpot, die nimmermüde Konstanze Klosterhalfen lieferte die nächste Topzeit ab: Drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt in Doha haben Deutschlands Spitzen-Leichtathleten beim Königsklassen-Finale in Brüssel noch einmal für Furore gesorgt.

"Das war eine saubere Serie. Ich habe mein Bestes gegeben, und es hat gereicht", sagte Europameisterin Mihambo dem "SID", nachdem sie sich mit 7,03 m als erste deutsche Weitspringerin den Disziplinsieg in der Diamond League und 50.000 Dollar Siegprämie gesichert hatte.

    Die 25-Jährige, die mit 7,16 m die Jahresweltbestenliste anführt, lag am Freitagabend deutlich vor der viermaligen Weltmeisterin Brittney Reese (USA/6,85) und der Britin Katarina Johnson-Thompson (6,73). Nach drei starken Versuchen (6,97/6,99/7,03) beendete sie den Wettkampf vorzeitig. "Ich hatte die WM im Doha im Blick und habe daher nur das Nötigste getan. Jetzt freue ich mich richtig auf die Weltmeisterschaften", sagte sie.

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    Klosterhalfen mit Platz drei "höchst zufrieden"

    Für Mihambo, die bei ihrer Siegesweite 14 Zentimeter hinter dem Brett absprang, war es der bereits sechste Wettkampf in der laufenden Saison über der Sieben-Meter-Marke, die sie am 6. Juni in Rom erstmals in ihrer Karriere geknackt hatte. Sechs Sieben-Meter-Wettkämpfe in einem Jahr waren zuletzt der Russin Tatjana Kotowa 2002 gelungen. Zur WM (27. September bis 6. Oktober) fährt Mihambo als Gold-Favoritin.

    Klosterhalfen überzeugte mit einem starken dritten Platz über 5000 m. Beim Sieg der niederländischen Europarekordlerin Sifan Hassan (14:26,26) blieb die 22 Jahre alte Leverkusenerin in 14:29,89 Minuten nur rund drei Sekunden über ihrem einen Monat alten deutschen Rekord und lief die zweitbeste Zeit ihrer Karriere.

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    "Es war hart am Ende der Diamond-League-Saison, aber es hat es sehr viel Spaß gemacht. Mit Platz drei bin ich höchst zufrieden", sagte Klosterhalfen, die Kenias Weltmeisterin Hellen Obiri (4.) hinter sich ließ, dem "SID". Ob sie bei der WM über 1500 oder 5000 m antritt, ist noch offen.

    Sprinterin Lückenkemper in Brüssel chancenlos

    Klosterhalfen hatte bei der DM in Berlin Anfang August die deutsche Bestmarke über 5000 m um mehr als 15 Sekunden auf 14:26,76 Minuten verbessert. Zudem hat sie in der laufenden Saison die nationalen Bestmarken über die Meile und 3000 m geknackt.

    Chancenlos war in Brüssel Sprinterin Gina Lückenkemper über 100 m. Die EM-Zweite aus Berlin kam beim Sieg der britischen Europameisterin Dina Asher-Smith (10,88) in 11,45 Sekunden auf den achten und letzten Platz. Diskus-Olympiasieger Christoph Harting zeigte sich mit 64,03 m zwar verbessert, landete damit aber nur auf Platz acht.

    Im Diskuswerfen der Frauen sicherte sich die deutsche Meisterin Kristin Pudenz mit 63,73 m Platz drei und 10.000 Dollar Prämie. Beim Sieg der Kubanerin Yaime Perez (68,27) kamen die deutsche Jahresbeste Claudine Vita (62,15) und die EM-Zweite Nadine Müller (61,52) auf Platz fünf und sieben.

    (SID)

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