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Halbmarathon Berlin: Tesfaye verpasst deutschen Rekord, Krause mit gutem Test

Halbmarathon Berlin: Tesfaye verpasst deutschen Rekord, Krause mit gutem Test
Von SID

16/04/2018 um 19:18Aktualisiert 16/04/2018 um 19:36

Homiyu Tesfaye hat beim Sieg des Kenianers Erick Kiptanui in eingestellter Jahres-Weltbestzeit (58:42 Minuten) den angestrebten deutschen Rekord beim Halbmarathon in Berlin klar verpasst.

Der Mittelstreckenspezialist aus Frankfurt kam als bester Deutscher nach 62:13 Minuten als Achter ins Ziel und blieb dabei noch über seiner Zeit von Den Haag im März (61:20). Die deutsche Bestmarke hält Carsten Eich, der 1993 in Berlin in 60:34 Minuten gewann.

Nach dem Anschlag von Münster wurde das Rennen in der Hauptstadt von einer mutmaßlichen Bedrohung überschattet. Wie die Polizei Berlin bekannt gab, wurden sechs Personen festgenommen. Es gebe vereinzelte Hinweise darauf, dass diese an der Vorbereitung eines Verbrechens im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung beteiligt gewesen sein könnten.

Einen starken Test absolvierte hingegen Hindernis-Spezialistin Gesa Felicitas Krause mit Blick auf die Sommersaison mit dem Höhepunkt der Heim-EM in Berlin. Die WM-Dritte von 2015 über 3000 m Hindernis aus Trier wurde in 1:12:16 Stunden Fünfte. "Es hat Spaß gemacht. Ich bin super happy", sagte Krause, die erst am Freitag aus einem Trainingslager in Südafrika nach Berlin gereist war. Krause hatte sich schon vor einem Jahr in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) an den 21,0975 km versucht, kam dort jedoch nicht ins Ziel.

Auch Philipp Pflieger (Regensburg) präsentierte sich in guter Verfassung. In 63:14 Minuten lief der Olympiateilnehmer von Rio auf Rang zwölf und verbesserte seine persönliche Bestzeit um 30 Sekunden. Beim Marathon in drei Wochen in Hamburg will sich Pflieger das EM-Ticket für Berlin sichern.

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