"Diese Kritik teile ich auch, aber das sollte schon alles leistungsbasiert sein", sagte Röhler, der auch bei der WM in London als Goldkandidat gilt.
Bühler war in London im Halbfinale ausgeschieden und hatte danach in mehreren Interviews die angeblich mangelnde Förderung der Athleten in Deutschland angeprangert. "Wegen der klimatischen Bedingungen und des Trainers wegen hatte ich mich vor vier Jahren entschlossen, über die kalte Jahreszeit von Oktober bis Mai nach Phoenix zu gehen", sagte Bühler unter anderem zur "Welt", dies sei aber nur möglich, weil seine Eltern ihn unterstützten:
Es kann nicht sein, dass ein so wirtschaftsstarkes Land wie Deutschland seine Athleten im Stich lässt. Ein Athlet sollte uneingeschränkt so gefördert werden, dass er sich das ganze Jahr über auf seinen Sport konzentrieren kann, egal wo er ihn ausübt.
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Seine Kosten in Höhe von 30.000 Euro seien nicht annähernd gedeckt. Dass man sich als Leichtathletin auch in Deutschland gut auf Titelkämpfe vorbereiten kann, bewies hingegen Siebenkämpferin Carolin Schäfer.
Die Frankfurterin konnte ein geplantes Trainingslager im Süden nicht antreten, weil ihr Coach erkrankte und nicht fliegen durfte. Stattdessen trainierte sie in der Heimat - und holte trotzdem Silber.
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