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Nach Dopingskandal: Russlands Leichtathletik-Verband muss 2,76 Millionen an IAAF zahlen

Sonderkosten nach Dopingskandal: Russland muss 2,76 Millionen zahlen
Von SID

09/11/2018 um 20:10Aktualisiert 09/11/2018 um 22:14

Der suspendierte russische Leichtathletik-Verband RUSAF muss seine Schulden beim Weltverband IAAF begleichen. "Die Summe beträgt 2,76 Millionen Dollar", sagte RUSAF-Chef Dmitri Schljachtin am Freitag, "ich habe darum gebeten, uns ein halbes Jahr zu geben, um unsere Schulden zurückzuzahlen. Sie werden darüber nachdenken." Die Gespräche mit den IAAF-Finanzexperten sollen bereits am Montag beginnen.

Die Schulden gegenüber der IAAF basieren auf den Sonderkosten des Weltverbandes für die Untersuchungen des staatlich gelenkten russischen Dopingskandals. Hierfür wurde beispielsweise eigens eine Taskforce gebildet. Seit November 2015 ist die RUSAF suspendiert.

Die Begleichung der Schulden gehört zu einer von mehreren Bedingungen für eine Wiederaufnahme in die IAAF.

Anfang Dezember berät die IAAF über eine Wiederaufnahme Russlands.

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