Voigt, der die harte internationale Olympia-Norm (27:28,00) klar verpasste, war als deutscher Einzelstarter nach Birmingham gereist. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte angesichts der Corona-Situation im Virusvariantengebiet Großbritannien darauf verzichtet, eine Mannschaft zu melden.
Im Finish setzte sich Voigt gegen den britischen Superstar Farah durch, der nach starkem Beginn einbrach, in seinem ersten 10.000-m-Rennen seit vier Jahren nur Achter (27:50,64) wurde und ebenfalls die Norm klar verfehlte. Damit wird es für den 38-Jährigen, der zuletzt wegen Knöchelproblemen kürzertreten musste, im Kampf um seine vierte Olympia-Teilnahme immer enger.
"Ich bin natürlich enttäuscht. Zehn Runden vor Schluss dachte ich noch, dass ich die Zeit packe, aber dann haben ich wirklich leiden müssen", sagte Farah, der noch drei Wochen Zeit hat, um sich zu qualifizieren. Zwei seiner vier Olympiasiege hat er über 10.000 m errungen (2012, 2016).
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