Mihambo, im letzten "kompletten" Leichtathletik-Jahr 2019 mit 7,30 m weltweit die klare Nummer eins im Weitsprung, war damals mit 11,21 Sekunden die viertschnellste Deutsche über 100 m. Damit könnte sie bei den Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021 live bei Eurosport) zumindest auf einen Staffelplatz hoffen.

"Man muss natürlich auch bedenken, dass ich im Weitsprung gerade national an der Spitze stehe und allein auf meinem Niveau bin. Im Sprint gibt es aber sehr viele gute Mädels. Und international ist die Weltspitze noch mal um Längen voraus", sagte Mihambo.

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Vom Zeitplan her ist anders als bei der WM 2019 in Doha, als Mihambo den Weitsprung-Titel holte, in Tokio sogar ein Dreifachstart möglich: Die 100 m werden am 30. (Vorläufe) und 31. Juli (Halbfinale und Finale) ausgetragen, der Weitsprung findet am 1. (Qualifikation) und 3. August (Finale) statt. Die Staffel über 4x100 m ist für den 5. (Vorlauf) und 6. August angesetzt.

Unterdessen verteidigte Mihambo ihre nicht unumstrittene Entscheidung, künftig in den USA beim ebenso legendären wie kritisch beäugten Carl Lewis zu trainieren. "Klar, das war keine einfache Entscheidung. In anderen Sportarten ist es gängig, dass man auch im Ausland trainiert. In der deutschen Leichtathletik aber nicht. Doch bei unüblichen Entscheidungen muss man sich behaupten und zu sich selbst stehen", sagte Mihambo: "Und dieser Prozess, zu sich selbst zu stehen, ist eine Geschichte, die niemals wirklich aufhört."

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(SID)

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