Bei seiner Entscheidung stellte der CAS fest, dass Coleman 2019 tatsächlich innerhalb von zwölf Monaten drei "Verstöße gegen die Meldepflicht" begangen hat.
Dabei kamen die Richter aber zu dem Schluss, dass "Grad der Nachlässigkeit" des 9,76-Sekunden-Sprinters geringer war, als zuvor von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics eingeschätzt - deshalb die Reduzierung der Sperre.
Nach den Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gilt jede Kombination von drei Meldepflichtversäumnissen - entweder das Verpassen eines Tests oder die nicht fristgerechte Einreichung von Unterlagen - innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten als Verstoß.
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Die AIU hatte Coleman, der 2019 bei der WM in Doha 100-m-Gold gewonnen hatte, im Oktober zunächst für zwei Jahre gesperrt - dagegen hatte er vor dem CAS Berufung eingelegt und seine Unschuld beteuert.

Coleman: Melde-Verstöße in Serie

Coleman hat im Jahr 2019 innerhalb von zwölf Monaten drei "Meldepflichtverstöße" begangen und war bereits im Juni vorläufig suspendiert worden. Zwei verpasste Tests datieren vom 16. Januar und 9. Dezember 2019, zudem habe Coleman am 26. April 2019 einen Meldeverstoß begangen.
Zudem hat Coleman hat mit der Problematik bereits Erfahrung. Im Vorfeld der WM 2019 in Doha waren Ermittlungen gegen ihn wegen dreier "missed tests" letztlich eingestellt worden. Damals musste ein Meldepflichtverstoß nachträglich umdatiert werden und fiel damit nicht innerhalb des Zeitraums von zwölf Monaten.
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(SID)

Christian Coleman

Fotocredit: Getty Images

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