Es war ein sensationeller Sieg.
In seinem zweiten Versuch warf Chopra den Speer auf die Siegesweite von 87,58 Meter. Keiner seiner Konkurrenten konnte den Mann mit dem "goldenen Arm", wie er in seinem Heimatland genannt wird, übertreffen.
Auch nicht Johannes Vetter. Der haushohe Favorit erwischte einen rabenschwarzen Tag und schied mit schwachen 82,58 m bereits nach drei Versuchen aus. Der zweite Deutsche, Julian Weber, schrammte als Vierter mit 85,30 m knapp an Edelmetall vorbei.
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07/08/2021 AM 19:36
Ganz anders die Lage bei einer deutschen Speerwurf-Legende: Uwe Hohn.

Hohn bringt Chopra voran

Der ehemalige Speerwerfer aus der DDR warf 1984 unglaubliche 104,80 Meter. Der Rekord wurde ihm später aufgrund von neuen Regeln jedoch wieder aberkannt.

Speerwurf-Überraschung: Inder Chopra gewinnt sensationell Gold

Der Potsdamer gibt nun sein Wissen an eben jenen Chopra weiter, der im Gegensatz zu seinem Trainer einen Olympia-Titel gewonnen hat.
Der Inder beeindruckte bereits 2016, als er mit 86,48 m einen neuen U20-Weltrekord aufstellte. 2018 gewann er dann sowohl bei den Asienspielen als auch bei den Commonwealth Games. Dem jungen Mann aus Khandra dürfte also noch eine große Karriere bevorstehen - auch wegen Uwe Hohn.
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