Nach Silber über 100 m und Platz vier über 1500 m krönte Menje (Singen) ihre starke EM mit dem Sieg über die 400 m (57,53 s). "Es hat sich gut angefühlt, der Start war gar nicht so gelungen, aber hinten raus lief es dann", sagte die Debütantin.
Der Speer von Routinier Willing (Cottbus) landete bei exakt 20 m. Damit lag sie am Ende knapp fünf Meter vor der Zweitplatzierten - mehr als genug für den vierten EM-Titel ihrer Karriere, nicht aber für die Norm für die Paralympics (24. August bis 5. September) in Tokio. Bis zum 25. Juni hat Willing noch Zeit, 1,54 Meter weiter zu werfen, um sich für ihre achten Spiele zu qualifizieren.
Brämer-Skowronek (Magdeburg) wurde mit persönlicher Bestleistung von 7,76 m Dritte. "Die Bestleistung war auch das Ziel für die EM. Dass die Serie so stabil ist, damit hatte ich nicht gerechnet", sagte sie.
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Für den DBS gehen bei den Titelkämpfen, die noch bis Samstag laufen, nur 15 Athleten und ein Guide an den Start. Unter anderem verzichten die mehrmaligen Sprint-Weltmeister Johannes Floors und Irmgard Bensusan mit Blick auf die Paralympics auf ihre Teilnahme.
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(SID)

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