Die Teilnahme am Rennen ist nach dem Highsider am Freitag nun ungewiss. Nach dem Abflug wurde der Ducati-Pilot mit einer Trage abtransportiert und ins Medical Center gebracht. Weitere Untersuchungen im Krankenhaus sorgten für Entwarnung: Lorenzo hat sich keine Brüche zugezogen.
Die Ärzte diagnostizierten Prellungen an der linken Hand und am rechten Knöchel. Lorenzo weiß:
Der Sturz hätte sehr schlimme Folgen haben können. Ich hätte mich weiter verletzen können, mir eine zusätzliche Verletzung zuziehen können, die Situation mit dem Fuß hätte sich verschlimmern können.
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Technischer Defekt für den Sturz verantwortlich

Besonders wichtig ist Lorenzo die Schuldfrage. Offensichtlich kam der Ducati-Pilot nicht auf Grund eines Fahrfehlers zu Sturz. "Ich weiß, dass es nicht meine Schuld war. Ich war besorgt, dass ich dafür verantwortlich war. Ich dachte mir, dass ich ohnehin verletzt war und dass es jetzt zusätzliche Probleme kreiert. Es war aber absolut nicht meine Schuld. Es gab irgendein technisches Problem. Das verursachte den Sturz. "Doch was passierte beim Anbremsen? "Ich kann keine Details verraten", kommentiert der dreifache MotoGP-Champion.
Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti suchte kurz nach dem Zwischenfall nach Antworten: "Die TV-Aufnahmen gaben den Klang der Onboard-Kamera wieder. Es klang so, als wäre etwas Merkwürdiges passiert", gab Ciabatti zu Protokoll. Denkbar wäre ein Problem mit der Motorbremse. Doch Ducati wollte keine weiteren Auskünfte geben.

Start am Sonntag ungewiss

Wie geht es Lorenzo am Samstagvormittag? Lorenzo geht es den Umständen entsprechend gut. Ob er am Rennen teilnehmen kann, bleibt ungewiss. "An meiner linken Hand habe ich mir eine starke Prellung zugezogen. Zudem habe ich mir den rechten Knöchel geprellt. Ich kann nicht auftreten", berichtet er.
Wie schätzt er die Chancen ein, am Sonntag in der Startaufstellung zu stehen? "Aktuell würde ich sagen, dass es nicht geht. Doch ich möchte nicht vorschnell etwas sagen. Deshalb möchte ich die Nacht abwarten und mir dann anschauen, wie ich mich morgen Vormittag fühle", erklärt er. "Wenn ich morgen nicht fahren kann, dann werde ich es auf jeden Fall in Japan versuchen. Dort wird es mir deutlich besser gehen als gestern, denke ich", bemerkt Lorenzo.

Start von Lorenzo nach Sturz ungewiss

Fotocredit: Eurosport

Markenkollege Jack Miller reagiert verdutzt auf das, was Lorenzo passierte. "Das war ein heftiger Abflug an einer ungewöhnlichen Stelle. Ich weiß nicht, was da passiert ist. Vielleicht war die Strecke an dieser Stelle schmutzig oder er hat zu viel Hinterradbremse verwendet. Das ist wirklich schwierig zu sagen", grübelt der Australier.
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