Damit war Rins in Katar der beste Neueinsteiger. Aprilia-Mann Sam Lowes wurde 18. und Letzter.
Der Dreikampf zwischen Jack Miller (Marc-VDS-Honda), Rins und Folger um die Plätze acht bis zehn hielt in den letzten Runden viel Spannung bereit. Dieses Trio konnte Ducati-Neuling Jorge Lorenzo locker abhängen.
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"Am Anfang war ich im Zweikampf nicht so sicher. Überholen ist in der MotoGP sehr schwierig", wird Rins von 'MotoGP.com' zitiert. "Gegen Rennhälfte hatte ich einen guten Kampf mit Lorenzo und Petrucci. Dann konnte ich Folger in der vorletzten Kurve der letzten Runde überholen."
Klar ist nach dem ersten Rennwochenende, dass es ein enger Dreikampf um den Titel Rookie des Jahres wird. "Wir müssen von Freitag an hart arbeiten", nimmt sich Rins vor. "Ich muss mich in den gezeiteten Trainings verbessern. Es ist aber klar, dass die Yamaha sehr stark ist. Vinales ist sehr schnell und Zarco und Folger haben gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind. Es wird also ein großer Wettbewerb um den Titel Rookie des Jahres." Nach Katar hat Rins die Nase in dieser Wertung vorne.

Kein Druck durch Suzuki

Bei Suzuki tritt der Spanier in die Fußstapfen von Maverick Vinales, der sich in zwei Jahren zu einem Spitzenfahrer entwickelt hat. Spürt Rins deshalb Druck? "Nein", winkt er ab. "Es ist mein erstes Jahr in der MotoGP. Das Team weiß das. Alles ist für mich neu. Wir müssen weiterarbeiten, dass ich auf guten Positionen ins Ziel komme." Suzuki-Teammanager Davide Brivio nahm auch vom ersten Tag den Druck von Rins' Schultern. Andrea Iannone soll zunächst für Ergebnisse sorgen, was in Katar durch den Sturz schiefging.
Rins will sich bei den nächsten Rennen vor allem auf die Trainings konzentrieren, um noch besser für den Grand Prix vorbereitet zu sein: "Ich habe viel Vertrauen zum Motorrad. Jetzt muss das so weiterlaufen, was nicht einfach ist. Die Abstimmung eines MotoGP-Bikes ist nicht unkompliziert. Das Team und das Motorrad sind auf einem guten Level. Ich habe nicht versucht, mir das erste Rennen vorzustellen."
Da Rins nur auf Startplatz 18 stand, war er von Beginn an in den Pulverdampf des Mittelfeldes verwickelt. "Man kann von Platz 15 in die Top 10 fahren, wenn man konstant ist und den richtigen Reifen hat. Ich wusste, dass ich einen guten Start brauche, um Positionen gutzumachen. Alles lief auch perfekt. Ich hatte eine tolle erste Runde und mein Gefühl für das Motorrad war sehr gut. Jetzt werde ich versuchen dieses Level zu halten. Ich will mich im Training verbessern, damit ich für das Rennen optimaler bereit bin. Wenn wir dieses Level halten, dann sind gute Ergebnisse möglich."
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