Doch das Comeback wurde kurzfristig um eine Woche verschoben, in den Trainingseinheiten auf Phillip Island war Pedrosa wieder mit von der Partie.
Doch nach dem Qualifying musste der Honda-Werkspilot einsehen, dass ein Start beim Großen Preis von Australien verfrüht wäre, die Schmerzen in der frisch operierten Schulter waren noch zu groß. Doch anderthalb Wochen später fühlt er sich fit genug, um in Portugal starten zu können. "Grundsätzlich sollte meine Situation viel besser sein als in Australien", sagt Pedrosa.
Muskelaufbau fürs Comeback
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"Der Estoril-Circuit ist nicht so fordernd wie Phillip Island und das sollte mir dabei helfen, dass ich mich auf dem Motorrad wohler fühle", fährt Pedrosa fort. "Außerdem hatte ich mehr Zeit, um mich zu erholen, was ebenfalls helfen sollte. Diese Art von Verletzung braucht Zeit, um zu verheilen. Nach zwei weiteren Wochen bin ich schon gespannt, inwieweit sich die Schulter verbessert hat."
Am vergangenen Dienstag wurden die Fäden gezogen und die Operationsnarbe sehe gut aus. Pedrosa konnte sogar wieder ein wenig Muskelaufbau betreiben. "Ich bin etwas kräftiger, aber ich werde erst dann sehen, wie groß der Unterschied ist, wenn ich am Freitagmorgen aufs Motorrad steige", meint der 25-Jährige.
Dass es am kommenden Rennwochenende wieder zwei Freie Trainingseinheiten am Freitag geben wird, kommt Pedrosa entgegen. "Und was das Streckenlayout angeht, hat Estoril einige harte Bremszonen und es ist wellig. Aber die Tatsache, dass es mehr Rechts- als Linkskurven gibt, kann für uns gut sein", meint der angeschlagene Pilot.
"Große Herausforderung"
Teamkollege Andrea Dovizioso vertrat während Pedrosas Abwesenheit die Honda-Werksfarben recht beachtlich. Zwei zweite Plätze in Japan und Malaysia belegten den Aufwärtstrend des Italieners, der in Australien von einem technischen Defekt gestoppt wurde. "Ich denke, dass wir in Estoril wieder ein gutes Ergebnis einfahren können", sagt Dovizioso.
"Ich weiß, dass wir in Portugal konkurrenzfähig sind", fährt Hondas Nummer zwei fort. "Estoril ist eine Strecke, auf der wir in der Vergangenheit gute Resultate erzielt haben. Auch wenn ich im vergangenen Jahr nur Siebter war, zeigte das nicht unser Potenzial. Der Kurs selbst ist recht schwierig, denn er ist langsam und eng. Die Power einer MotoGP-Maschine zu kontrollieren, ist dort eine große Herausforderung."
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