Wie schon am Vormittag legte der Italiener das Tempo vor und war früh auf Platz eins zu finden. 20 Minuten vor Trainingsende stürzte der Gresini-Pilo über das Vorderrad in der schnellen Rechtskurve zur Anfahrt auf die Schikane.
Er wurde zurück an die Box gebracht und fuhr mit dem Ersatzmotorrad wieder auf die Strecke. Verbessern konnte sich der Honda-Pilot zwar nicht, doch seine Bestzeit hielt bis zum Ende. Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) kam bis auf 0,061 Sekunden an Simoncellis Bestwert von 1:37.163 Minuten heran. Der Spanier gewann in Portugal in den vergangenen drei Jahren und will seine Serie auch 2011 fortsetzen.
Stoner nicht mehr dominant
Motorrad
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Honda-Pilot Dani Pedrosa gab nach seiner erneuten Schulteroperation wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. 19 Runden spulte der Vizeweltmeister am Nachmittag ab und hatte nur 0,064 Sekunden Rückstand auf seinen Markenkollegen an der Spitze. Hinter dem Trio wurde der Abstand bereits größer. Valentino Rossi lag vier Zehntel zurück und klassierte sich auf dem vierten Rang.
Die Ducati ist technisch praktisch auf dem Stand wie zuletzt in Jerez. An der Elektronik wurde gefeilt, um den Motor fahrbarer zu machen. Das hörte man auch am Sound. Katar-Sieger Casey Stoner zeigt im Gegensatz zu den ersten beiden Rennwochenenden keine dominante Vorstellung. Bereits am Vormittag war der Australier einen Tick langsamer als Simoncelli. Auch am Nachmittag verlor er knapp eine halbe Sekunde und reihte sich hinter Rossi ein.
Cortese stark, Bradl nicht nass
In der 125er-Klasse lief es für Sandro Cortese einmal mehr sehr gut. Der Deutsche platzierte sich im zweiten Training auf Platz zwei. Allerdings fehlen ihm zur Spitze 0,7 Sekunden.
Der spanische Vize-Weltmeister des Vorjahres Nicolas Terol fuhr in Portugal in einer eigenen Liga. Cortese verlor einen Großteil seiner Zeit im zweiten Sektor der Strecke - dort muss er sich Morgen im Qualifying deutlich steigern, will er Terol gefährden.
Das Moto2-Training fiel mehr oder weniger dem Regen zum Opfer. Lediglich die Hälfte der Fahrer verließ bei sintflutartigen Regenfällen überhaupt die Box. Sowohl der Deutsche Stefan Bradl als auch Tom Lüthi aus der Schweiz gingen nicht auf die Strecke, auf der der Japaner Yuka Takahashi die Bestzeit hinlegte.
TV-Tipp:
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