Marcel Schrötter kämpfte, doch die Schmerzen am gebrochenen Kahnbein waren einfach zu stark: Beim Comeback nach seiner schweren Handverletzung gab der 24-Jährige aus Vilgertshofen unter Tränen auf. Die lädierte linke Hand war trotz einer individuell angefertigten Manschette blau angelaufen, nach 15 von 21 Runden stellte der Suter-Pilot seine Maschine enttäuscht ab.

Cortese: "Eins meiner besten Rennen"

"Ich kann im Moment von Haus aus nicht so fahren wie gewohnt und bewege das Motorrad anders. Wenn dann die Schmerzen dazukommen, dann macht man Fehler und verliert eine Position nach der anderen", sagte Schrötter bei Eurosport: "Irgendwann dachte ich: Ich muss mich nicht weiter quälen. Aber ich wollte das Rennen auf jeden Fall zu Ende fahren, deswegen ist die Enttäuschung sehr groß."
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Cortese in den Top Ten

Dabei sah es zunächst nach einem gelungenen Comeback für Schrötter aus, im ersten Renndrittel lag der Oberbayer als Achter exzellent. Dann aber kamen die Schmerzen, aus den Top Ten wurde er schnurstracks ans Ende des Feldes durchgereicht. Die vorherigen vier Rennen hatte Schrötter wegen seiner Verletzung ausgesetzt.
Schrötters Teamkollege Sandro Cortese aus Berkheim kam als Neunter zum vierten Mal im 14. Saisonrennen in die Top Ten. Der Vertrag von Cortese bei Intact GP wird nicht verlängert, die Zukunft des früheren Moto3-Weltmeisters ist offen. "Es war eins meiner besten Trockenrennen im ganzen Jahr", sagte Cortese: "Wir sind auf dem richtigen Weg mit dem zweiten Top-Ten-Resultat hintereinander. Die nächsten Rennen in Übersee sollten mir liegen."

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