Der Italiener, der am Vormittag noch der Schnellste war, hatte als Dritter 0,453 Sekunden Rückstand. Cal Crutchlow (LCR-Honda) und Andrea Iannone (Suzuki) rundeten die Top 5 ab (zum kompletten Ergebnis).
Die Zeitenjagd in den finalen zehn Minuten wirbelte das Klassement noch einmal ordentlich durcheinander. Bei Asphalttemperaturen von fast 50 Grad Celsius arbeiteten die Teams die meiste Zeit mit harten Reifen.
Grand Prix von Aragón
Alle Infos zur MotoGP in Aragon: Márquez wieder nicht zu schlagen?
20/09/2018 AM 15:06
Viele Fahrer verwendeten vorn und hinten die harte Variante mit der gelben Markierung. Lorenzo setzte wie so oft auf den weichen Vorderreifen, während Valentino Rossi (Yamaha) und Márquez vorne die Medium-Mischung testeten. Márquez machte mit sehr konstanten Rundenzeiten auf sich aufmerksam, während bei Ducati die Rundenzeiten stärker schwankten. Rossi hatte während der normalen Trainingsarbeit rund eine Sekunde Rückstand.

Schrötter mit Bestzeit

Rossis Yamaha-Teamkollege Maverick Vinales experimentierte mit der Gewichtsverteilung seiner M1 und mit der Schwingenlänge. Als schließlich beide auf den weichen Reifen wechselten, schafften es auch beide Yamaha-Piloten knapp in die Top 10. Die Plätze neun für Rossi und zehn für Vinales zeigten aber, dass Yamaha auch in Aragon deutlich hinter Ducati und Honda zurückliegt. Bei der fliegenden Runde fehlten beiden 1,1 Sekunden auf Marquez.
Im zweiten Freien der Moto2 konnten sich nur wenige Piloten steigern. Die Bedingungen im FT1 waren deutlich besser. Deshalb gab es an der Spitze keine Veränderung. Marcel Schrötter (Kalex) behauptete sich dank seiner FT1-Zeit an der Spitze, auch wenn er im zweiten Training keine perfekte Runde erwischte.
Die FT1-Zeit von 1:53.570 Minuten wurde von keinem anderen Fahrer erreicht. Francesco Bagnaia (Kalex) war am Nachmittag der schnellste Fahrer und umrundete den Kurs in 1:53.784 Minuten. Der WM-Führende war also im FT2 nur wenige Sekundenbruchteile langsamer als im FT1, das er als Zweitplatzierter beendete. Schrötter fehlten im FT2 0,566 Sekunden auf Bagnaias Zeit: Platz zwölf für den Deutschen.

Bastianini Schnellster der Moto3

Honda-Pilot Enea Bastianini sicherte in der Moto3 die Bestzeit. Bastianini war in der Nachmittags-Session der erste Fahrer, der Jakub Kornfeils Zeit vom Vormittag unterbieten konnte. Schlussendlich gelang Bastianini eine 1:58.418er-Runde. Damit war er acht Zehntelsekunden schneller als Kornfeil im FT1.
Im ersten Training führten vier KTMs die Zeitenliste an. Am Nachmittag gab es an der Spitze mehr Abwechslung hinsichtlich der Marken. KTM-Pilot Gabriel Rodrigo fuhr in beiden Trainings die zweitbeste Zeit und beendete den Tag auf der zweiten Position der kombinierten Zeitenliste.
Dahinter folgten im FT2 Nicolo Bulega (KTM), Jorge Martin (Honda), Niccolo Antonelli (Honda), Aron Canet (Honda), Lorenzo Dalla Porta (Honda), Kazuki Masaki (KTM), Marco Bezzecchi (KTM) und John McPhee (KTM).
Philipp Öttl beendete den ersten Trainingstag auf der zwölften Position. Nach der viertschnellsten Zeit im FT1 rutschte Öttl am Nachmittag acht Positionen nach hinten. Zur Tagesbestzeit fehlten dem Deutschen 1,085 Sekunden.
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