Bereits Ende Juni hatte es zwischen Viñales und Yamaha sichtbare Unstimmigkeiten gegeben, im August geriet er dann in Spielberg/Österreich erneut in die Schlagzeilen.
Yamaha teilte mit, der Fahrer habe beim ersten von zwei Läufen auf dem Red Bull Ring versucht, aus Frust bewusst den Motor seiner Maschine zu zerstören. Beim zweiten Rennen ließ das Team Viñales nicht mehr starten, der 25-malige Grand-Prix-Sieger entschuldigte sich später.
Man habe die Saison eigentlich "ordentlich" und gemeinsam beenden wollen, wurde Lin Jarvis, Managing Director des Teams, nun zitiert: "Leider verlief das Rennen in der Steiermark nicht gut, und nach reiflicher Überlegung wurde die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass eine frühzeitige Trennung für beide Seiten besser ist." Einen Ersatz für die restliche Saison will Yamaha in Kürze benennen.
Grand Prix Österreich
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Bei Aprilia erhält Viñales einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Zusammenarbeit. Der frühere Moto3-Weltmeister ersetzt dort den Italiener Lorenzo Savadori und fährt künftig an der Seite seines Landsmanns Aleix Espargaro.
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