"Wir sind ziemlich nah dran dafür, dass wir noch in keinem Rennen ums Podium gekämpft haben", sagte der 29-Jährige vor dem Heimspiel am Sachsenring: "Selbst der WM-Führende ist noch gar nicht so extrem weit weg."
Schrötter ist in der Moto2 Siebter, zerstörte sich aber zu oft schon beim Kampf um die Startplätze alle Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis. "Es ist ärgerlich, dass wir im Qualifying so schwach waren, aber ich habe trotzdem gute Rennen zeigen können", sagte der Oberbayer dem Sport-Informations-Dienst (SID). Man habe sich "schon das Leben ein bisschen schwer gemacht".
Die Schwierigkeiten im Qualifying beschäftigen ihn. "Das im Kopf zu haben, macht es nicht einfacher", so Schrötter: "Selbst wenn man einen guten Freitag hat und vorn dabei ist, oder sogar Samstagfrüh noch ein gutes Training zeigt, hat man das Gefühl, okay, das sehen alle, aber dann heißt es: Jetzt kommt das Qualifying, das verkackt er eh wieder."
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Zuletzt holte der einzige deutsche WM-Fixstarter in sechs Rennen vier Top-5-Resultate. Unter die besten Drei kam er in diesem Jahr noch nicht, überhaupt gelang ihm das nur fünfmal in seiner Karriere. Unter anderem vor drei Jahren auf dem Sachsenring, wo der Lokalmatador Dritter wurde. "Ich hoffe, dass wir das auch am Wochenende schaffen können", so Schrötter. Das Rennen findet am Sonntag (12.20 Uhr/ServusTV und DAZN) statt.
Der Sachsenring sei "von der Strecke her kein Highlight. Den Sachsenring macht das Drumherum aus", findet Schrötter: "Es ist für mich als deutschen Fahrer nochmal extra ein Highlight, zu wissen, dass ein Großteil der Leute hinter mir steht und mich anfeuert."
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