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Eurosport trauert um Ralf Waldmann

Eurosport trauert um Ralf Waldmann
Von Eurosport

11/03/2018 um 16:49Aktualisiert 11/03/2018 um 19:02

Ralf Waldmann, zweimaliger Vize-Weltmeister im Motorradsport, ist tot. Der Ennepetaler, bis zuletzt für Eurosport als Experte für die MotoGP-Serie aktiv, wurde nur 51 Jahre alt. Waldmann hatte in seiner aktiven Karriere 20 Grand Prix gewonnen. Discovery und Eurosport drücken der Familie von Ralf Waldmann herzliches Beileid und großes Mitgefühl aus.

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Der zweimalige Motorrad-Vizeweltmeister Ralf Waldmann ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Der Gewinner von 20 Grand-Prix, bis zuletzt TV-Experte beim Sender Eurosport, wurde am Samstag in Ennepetal tot aufgefunden.

"Mit Bestürzung haben wir vom Tod unseres geschätzten und beliebten Kollegen Ralf Waldmann gehört. Unseren Zuschauern war er als kompetenter und erfahrener MotoGP-Experte bekannt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Wir werden ihn sehr vermissen", sagte Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland.

Seit 2016 hatte der im Fahrerlager beliebte Waldmann für Eurosport von den Strecken der Welt über die Rennen der Klassen Moto3, Moto2 und MotoGP berichtet. Sein Tod ist ein großer Verlust - für die Eurosport-Familie sowie die gesamte MotoGP-Welt.

"Wir bedauern den Tod des vielfachen Grand-Prix-Siegers Ralf Waldmann, unsere Gedanken sind bei seinen Freunden und bei seiner Familie", teilte die MotoGP-Serie am Sonntagmittag auf ihrer Homepage mit.

Der früherer MotoGP-Pilot Alex Hofmann schrieb: "Fahre in Frieden, Waldi. Du warst so schnell auf der Strecke und einzigartig abseits der Strecke."

Waldmann fuhr zwischen 1986 und 2009 in der Motorrad-WM, seine größten Erfolge waren die beiden zweiten Plätze in der 250-ccm-Klasse in den Jahren 1996 und 1997. 50-mal fuhr Waldmann in seiner Karriere auf das Podium.

Kein anderer Pilot hat 20 Siege gefeiert, ohne einen WM-Titel zu holen. 1996 lag er sechs Punkte hinter dem Champion, 1997 nur zwei. In beiden Fällen scheiterte der lebenslustige Waldmann auf seiner Honda am Italiener Max Biaggi, der sich bei Twitter ebenfalls schockiert zu Wort meldete. "Du hast uns viel zu früh verlassen Waldy. Du wirst uns fehlen", schrieb der 46-Jährige auf Deutsch.

Im Jahr 2000 fuhr der gebürtige Hagener seine letzte volle Saison, danach folgten 2002 und 2009 insgesamt vier Gaststarts, 2005 fuhr er ein Rennen in der Superbike-WM. Seit 2016 berichtete er für Eurosport über den Sport, der ihm so viel bedeutete.

Nun wurde er plötzlich aus dem Leben gerissen.

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