"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder schnelle Frauen in der DTM haben", so Lohr, einzige Siegerin in der Geschichte der Tourenwagenserie. Limitierender Faktor sei einzig die Förderung, denn "die körperlichen Voraussetzungen, die im Motorsport benötigt werden, sind auch bei Frauen gegeben".
Junge Rennfahrerinnen wie Sophie Hofmann starten mittlerweile etwa in der Nachwuchsserie DTM Trophy, aber auch anderswo sieht Lohr vermehrt Bestrebungen, den weiblichen Nachwuchs zu unterstützen: "Dazu zählt unter anderem die W-Series als Formel-Rennserie nur für Frauen."
All das gab es nicht, als die Rheinländerin sich im Motorsport etablierte. Ende der 1980er-Jahre fuhr sie in der Formel 3 gegen Konkurrenten wie Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen, später wechselte Lohr für mehrere Jahre in den Tourenwagen und schrieb am 24. Mai 1992 DTM-Geschichte: In Hockenheim gewann sie im Mercedes vor dem einstigen Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg und dem späteren DTM-Rekordchampion Bernd Schneider. "Das war der Höhepunkt meiner Karriere", sagt Lohr.
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Insgesamt waren seit 1984 zehn Frauen in der DTM am Start. Die erste war Lella Lombardi, die auch in einer anderen Rennserie Pionierin ist: 1975 fuhr sie als bis heute einzige Frau bei einem Formel-1-Rennen in die Punkteränge.
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(SID)

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