Im Januar 2018 hatten Frenzel und Vinzenz Geiger an selber Stelle gewonnen. "Das Gefühl auf den letzten Metern war echt gut", sagte Rießle in der ARD: "Gott sei Dank hat es am Ende gereicht." Frenzel hatte schon "als die ersten beiden Runden herum waren gemerkt, dass wir richtig gut unterwegs waren. Daher wusste ich, dass wir ganz vorne mitmischen können."
Frenzel (Geyer) und Rießle (Breitnau) lagen nach dem Springen auf dem zweiten Rang und gingen mit nur neun Sekunden Rückstand auf die führenden Japaner Hideaki Nagai und Ryota Yamamoto in die Loipe. Beim Schlussspurt wählte Rießle die bessere Taktik und schob sich rechtzeitig aus dem Schatten von Greiderer nach vorne.
Team Deutschland II mit Johannes Rydzek und Julian Schmid (beide Oberstdorf) war mit 33 Sekunden Rückstand aus dem Springen von Platz sechs ins Rennen gegangen und landete im Zielsprint der Verfolgergruppe auf dem vierten Rang mit 51 Sekunden Rückstand. Dritter wurde das finnische Team (+50,7 Sekunden).
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"Ich kann ganz zufrieden sein", hatte Frenzel nach seinem Sprung auf 99,5 Meter gesagt, Rießle (100,5 Meter) hatte optimistisch vorausgeblickt:
Wir sind beide in guter Laufform."
Geiger (Oberstdorf), am Freitag noch als Dritter auf dem Podest, erhielt von Bundestrainer Hermann Weinbuch eine Verschnaufpause. Am Sonntag findet ein weiterer Einzel-Wettkampf statt.
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(SID)

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