Dritter wurde der Österreicher Mario Seidl, der im Zielsprint die Schuhspitze vor Jan Schmid und Sprunglauf-Sieger Jarl Magnus Riiber, der in der Schlussrunde massiv an Boden verlor, behielt. Mit Manuel Faißt (6./+29,6), Johannes Rydzek (8./+39,3) und Eric Frenzel (10./+44,7) liefen drei weitere DSV-Athleten unter die besten zehn und sorgten damit für einen halbwegs versöhnlichen Tagesausklang. Rydzek hatte zuvor nach dem Springen, stellvertetend für die deutsche Mannschaft, gesagt:
Selbst ein Monsterlauf hilft mir nicht mehr.
Rießle, der in dieser Saison zum sechsten Mal auf dem Podest stand, sagte:
Nordische Kombination
Goldjunge Eric Frenzel denkt noch nicht ans Aufhören
06/03/2018 AM 11:58
Heute war ein sehr, sehr guter Tag für mich. Am Ende hatte ich noch die Kraft, und dann lief es ganz gut. Das hat richtig Spaß gemacht. Es waren brutal viele Leute hier. Die sind total verrückt, machen an der Strecke Feuer - da war sogar Qualm auf der Strecke
Bundestrainer Hermann Weinbuch sagte im ZDF:
Er hat sich das Rennen sehr gut eingeteilt. Am Ende hat er sich lösen können – das ist ein toller zweiter Platz.

DSV-Athleten patzen auf der Schanze - Kokkslien sagt "Goodbye"

Johannes Rydzek kassierte damit auch im Kampf um den Gesamtweltcup einen empfindlichen Rückschlag. Mit 632 Punkten bleibt der Allgäuer Dritter hinter Watabe (1050) und dem Norweger Jan Schmid (949), der am Samstag vor den Augen von König Harald Rang vier belegte. Rießle (631) ist nun Vierter, allerdings stehen noch sechs Rennen aus.
Auch die übrigen DSV-Starter blieben vor allem auf der Schanze hinter den Erwartungen zurück. Björn Kircheisen belegte mit 2:02 Minuten Rückstand den 22. Rang; Vinzenz Geiger, der nach dem Springen bereits 2:30 Minuten Rückstand auf Riiber hatte, verzichtete auf den abschließenden 10-Kilometer-Skilanglauf.
Abschied nehmen hieß es für Mikko Kokslien. Der Norweger absolvierte an seinem 33. Geburtstag den letzten Wettkampf seiner Karriere, abgewunken wurde er von seiner kleinen Tochter Vilja. Für Kokslien, der 2015 und 2017 WM-Silber mit der Mannschaft gewonnen hatte, reichte es nur zu Rang 25.
Der Tross zieht nun weiter nach Trondheim, wo am Mittwoch und Donnerstag (13. und 14. Februar) zwei weitere Einzelwettbewerbe anstehen.

"Mein Gott": Riiber dominiert das Kombi-Springen

Eurosport
Jederzeit auf Ballhöhe: Kostenlose News per WhatsApp
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Lahti
Mit Video | Olympiasieger Rydzek gewinnt auch in Lahti - Geiger furios
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