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Olympia-Geschichte(n): Olympia-Traumstart 2006 mit Doppel-Gold

Olympia-Geschichte(n): Olympia-Traumstart 2006 mit Doppel-Gold
Von Eurosport

11/02/2018 um 01:29Aktualisiert 08/02/2019 um 14:25

Die Olympischen Winterspiele in PyeongChang laufen: Wir blicken während Olympia zurück auf vergangene Highlights der Winterspiele. Es war der erfolgreichste Start für Deutschland in der Geschichte der Winterspiele. Am 11. Februar 2006 sorgten Georg Hettich in der Nordischen Kombination und Biathlet Michael Greis für deutsche Olympiasiege in den ersten beiden Entscheidungen in Turin.

In Turin 2006 war es Hettich, der im Springen von der Normalschanze vorlegte. Der Schonacher führte nach der ersten Teildisziplin knapp vor dem Norweger Petter Tande und dem Franzosen Jason Lamy-Chappuis.

Doch Hettich galt nichts als Topfavorit. Starke Läufer wie der Finne Hannu Manninen oder Felix Gottwald aus Österreich hatten vor dem 15 Kilometer Lauf einen aufholbaren Rückstand auf den Deutschen.

Drei Medaillen für Greis und Hettich

Dann schlug die große Stunde von Michael Greis. Im Einzel über 20 Kilometer ließ der Bayer am Schießstand nur eine Scheibe stehen. Am Ende hatte er 16 Sekunden Vorsprung auf Superstar Ole-Einar Björndalen aus Norwegen, der zwei Strafminuten kassierte.

Und zum Abschluss der goldenen Stunden deutscher Athleten konnte sich Hettich in der Loipe gegen die stärksten Läufer im Feld behaupten. Zehn Sekunden vor Gottwald und 16 vor Magnus Moan aus Norwegen krönte er sich zum Olympiasieger.

Sowohl Greis als auch Hettich verließen Turin mit drei Medaillen. Greis wurde auch Olympiasieger im Massenstart und mit der Staffel. Hettich gewann Bronze von der Großschanze im Sprint sowie Silber mit der Mannschaft.

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