Das lag vor allem an einem Rückschlag auf der Schanze, wo Geiger schon nach 94,5 m landete. "Das war eine Frechheit, bei solchen Bedingungen losgeschickt zu werden. Bei so viel Rückenwind hat man keine Chance", sagte der zweimalige Saisonsieger, der zunächst auf Rang sechs zurückfiel. In der Loipe machte er dann Boden gut und landete zum achten Mal in dieser Saison auf dem Podium.

Im Kampf um den Gesamtsieg dürfte beim Saisonhöhepunkt die Entscheidung aber schon gefallen sein: Riiber lag im Ziel 1:07,0 Minuten vor Graabak, den Vorsprung dürfte er sich im Finale am Sonntag kaum noch nehmen lassen. "Das wird nicht zu machen sein, wir müssen ihn ziehen lassen", sagte auch Bundestrainer Hermann Weinbuch im "ZDF". Für Riiber war es im zwölften Rennen der Saison der zehnte Sieg.

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Frenzel und Rydzek steigern sich

Der dreimalige Olympiasieger Eric Frenzel zeigte in seinem "Wohnzimmer" derweil als Vierter (+1:17,8) wie erhofft aufsteigende Tendenz. Der viermalige Triple-Sieger, der bereits 13 Weltcup-Rennen sowie zwei WM-Titel in Seefeld gewonnen hat, stellte damit sein bestes Resultat der Saison ein. "Ein bisschen hatte ich schon mit dem Podium geliebäugelt. Dennoch ist das ein sehr gutes Ergebnis", sagte Frenzel.

Stark verbessert präsentierte sich zudem der sechsmalige Weltmeister Johannes Rydzek, der am Samstag vom 23. Rang auf Platz zehn (+2:21,9) stürmte. Mit 104,5 m zeigte der Oberstdorfer seinen wohl besten Sprung des Winters und holte in der Loipe weiter auf. "Ich habe lange gearbeitet, war sehr fleißig. Für so einen Befreiungsschlag mache ich den Sport - unbeschreiblich", sagte Rydzek. Der Vorjahreszweite Fabian Rießle (Breitnau/+2:22,5) folgte auf dem zwölften Rang.

Entscheidung fällt am Sonntag über "harte" 15 Kilometer Langlauf

Beim Triple werden die Rückstände von Tag zu Tag mitgenommen. Die Entscheidung fällt am Sonntag (12:00/14:40 Uhr live bei Eurosport und im Eurosport Player) bei einem "Marathon" mit einem Sprung und einem Langlauf über 15 km. Der Gesamtsieger erhält 200 Weltcup-Punkte, doppelt so viele wie normal. "Das wird noch einmal hart, da muss man sich noch einmal durchquälen", sagte Frenzel.

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(SID)

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