Der 32 Jahre alte Eric Frenzel, der alleine in Seefeld 13 Weltcuprennen gewonnen hat und dort 2019 Weltmeister von der Großschanze geworden war, setzte sich im Spurt einer Verfolgergruppe durch und hatte nach dem Langlauf-"Marathon" über 15 km 47,7 Sekunden Rückstand auf Jarl Magnus Riiber, der sich im Sprint um den Sieg vor dem Finnen Ilkka Herola und dem Japaner Akito Watabe durchsetzte.
Der 23 Jahre alte Norweger Riiber hatte auch die ersten beiden Rennen am Freitag und Samstag gewonnen, insgesamt siegte er im sechsten Wettkampf in Folge in Seefeld - Frenzels Serie steht bei elf Seefeld-Tagessiegen nacheinander von 2013 bis 2016.
Riiber war mit 38 Sekunden Vorsprung auf Watabe und 1:08 Minuten auf Herola in die Loipe gegangen, nach 10 km konnten die Verfolger aber aufschließen - auch weil Riiber nicht ans Limit gegangen war. Im Zielsprint hatte der Norweger dann die größten Reserven und feierte seinen 34. Weltcupsieg.
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Frenzel, der im Springen eine bessere Ausgangsposition verspielt hatte, war mit 1:54 Minuten Rückstand auf Riiber gestartet und machte gemeinsam mit Geiger eine Menge gut. Für ganz nach vorne reichte es aber nicht mehr. Fabian Rießle als Siebter und Johannes Rydzek auf Platz neun sorgten für ein starkes deutsches Mannschaftsergebnis. Bei jeder der vorigen sieben Triple-Ausgaben hatten bislang Frenzel, Rießle oder Geiger auf dem Podest gestanden.
Beim Triple standen drei Wettkämpfe an drei Tagen an, die Laufdistanz steigerte sich dabei von fünf über zehn auf 15 km. Die Abstände wurden von Tag zu Tag mitgenommen.
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(SID)

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