"Die weiterhin hohen Infektionszahlen und die Verbreitung der Virus-Mutationen verlangen ein verantwortungsvolles Umgehen mit der Pandemie. Insofern teilen wir die Entscheidung der FINA (Schwimmweltverband, d. Red.)", sagte DSV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen: "Wir werden weiterhin mit individuellen Maßnahmen alles ermöglichen, damit sich das DSV-Duett bestmöglich auf eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation vorbereiten kann."
Eigentlich war vorgesehen, dass zehn Nationen an dem Wettbewerb teilnehmen, der auch zur Qualifikation für Tokio dienen soll. Japanische Medien berichten, dass der Nachholtermin möglichst im April oder Mai liegen soll.
Für den DSV wäre das Duo Marlene Bojer/Michelle Zimmer gestartet. Die beiden werteten die Absage als "nachvollziehbar" und in ihrem Fall aus sportlicher Sicht positiv. "Jetzt haben wir noch länger Zeit, um unsere Kür zu verfeinern, nachdem Marlene und ich ja erst seit Herbst gemeinsam trainieren. Unsere Chancen auf Olympia haben sich durch die Verschiebung der Qualifikation sogar erhöht", sagte Zimmer.
Olympische Spiele
Miradoli über schweren Sturz: "Kein Tag, an dem ich nicht weinen musste"
04/03/2021 AM 20:00
In Japan herrschen derzeit starke Einreisebeschränkungen, Tokio und weitere Regionen des Landes befinden sich mindestens bis zum 7. Februar im Ausnahmezustand. IOC-Präsident Thomas Bach hat erst am Mittwoch zum wiederholten Mal betont, dass das Internationale Olympische Komitee unbeirrt an der Austragung in Tokio festhalte. Auch Gastgeber Japan beteuerte seinen weiteren Willen zur Ausrichtung der Spiele 2020.
Das könnte Dich auch interessieren: Mit Drehbüchern nach Tokio: IOC hält an Olympia fest
(SID)

Sechs Monate vor Olympia in Tokio: Bevölkerung für Absage, Kosten explodieren

Olympia Tokio 2020
Podcast-Special mit Thomas Rupprath: In der Mensa mit Muhammad Ali
04/03/2021 AM 16:01
Olympische Spiele
Speed-Spezialistin Miradoli: "Wir trachten nach dem Adrenalin"
04/03/2021 AM 09:54