Griechenlands Außenminister George Katrougalos bezeichnete Bach in seiner Eröffnungsrede als "Meister des Friedens". Papandreou hob die Bemühungen des IOC hervor, das antike Konzept des olympischen Waffenstillstandes in die Moderne zu übertragen.
Zudem erwähnte er die Flüchtlings-Initiative des IOC sowie Bachs Beitrag zum Friedensprozess zwischen Nord- und Südkorea. Die beiden Länder waren bei der Eröffnungs- und Schlussfeier der Winterspiele 2018 in Pyeongchang unter gemeinsamer Flagge eingelaufen und hatten ein vereintes Eishockey-Team der Frauen an den Start geschickt.

Olympia schaffe eine "globale Kultur"

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"Durch den Sport und die Olympischen Spiele haben Sie gezeigt, dass wir eine globale Kultur schaffen können, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basiert", sagte Papandreou.
Bach nahm die Auszeichnung "im Namen der olympischen Bewegung und allen Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees" entgegen.
"Die Olympischen Spiele zeigen uns, dass es der Menschheit trotz all unserer Unterschiede möglich ist, zusammen in Frieden und Harmonie zu leben. Die Olympischen Spiele können Kriege und Konflikte nicht verhindern. Aber sie zeigen uns, wie die Welt aussehen könnte, wenn wir alle die olympischen Werte leben würden", sagte Bach.
Nach der Preisübergabe besuchte Bach den griechischen Präsidenten Prokopis Pavlopoulos in dessen offiziellem Amtssitz.
(SID)
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