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FIS-Präsident Kasper: Peking 2022 werden "die teuersten" Winterspiele

FIS-Präsident: Peking 2022 werden "die teuersten" Winterspiele
Von SID

26/10/2018 um 15:35Aktualisiert 26/10/2018 um 16:05

Die Olympischen Winterspiele 2022 werden nach Meinung des Präsidenten des Internationalen Skiverbandes FIS die "teuersten werden, die wir je gesehen haben". Gian Franco Kasper sagte beim Forum Alpinum zum Auftakt des alpinen Weltcups im österreichischen Sölden, er habe gehofft, "vom Geldausgeben wegzukommen". China allerdings wolle alles immer "größer und besser machen".

Mit Blick auf die Kandidaten für die Olympischen Winterspiele 2026 räumte Kasper "Probleme" ein. Von zunächst sieben Kandidaten sind vorerst Calgary/Kanada, Mailand und Cortina d'Ampezzo/Italien sowie Stockholm/Schweden verblieben. Calgary steht allerdings eine Volksabstimmung bevor, im Fall von Stockholm muss das schwedische Parlament noch eine Entscheidung über die Kandidatur treffen.

Kritik übte Kasper an der Entscheidung des IOC, die türkische Bewerbung mit Erzurum nicht für die Endausscheidung zuzulassen. Dies sei "voreilig" gewesen. Kasper sagte:

"Ich hoffe, das wir am Ende noch einen Kandidaten haben."

Die aktuelle Situation sei "nicht die beste für die Reputation der Winterspiele".

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