An dem geplanten Termin für Olympia (24. Juli bis 9. August) werde er sich angesichts der Corona-Pandemie indes nicht festklammern. Derzeit werde "sehr offen über denkbare Alternativszenarien diskutiert. Am Mittwoch findet eine Konferenz mit allen europäischen Verbänden seitens Thomas Bach statt", sagte Hörmann, der eine grundsätzliche Fragestellungen sieht:
Kann man die Spiele umsetzen? Ist das zu verantworten?
Japan hatte zuletzt angekündigt, seine Vorbereitung für die Sommerspiele trotz der anhaltenden Corona-Pandemie fortzusetzen. In den ARD-Tagesthemen am vergangenen Donnerstag hatte IOC-Präsident Bach "ernsthafte Probleme mit den Qualifikations-Wettbewerben" eingeräumt. Hörmann versprach in dieser Frage "flexible Lösungen".
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Hörmann betonte in dem Zusammenhang, dass die Gesundheit aller immer im Vordergrund stehe. "Der Sport wird gezwungenermaßen zur Nebensache. Jetzt geht es um das Überleben der Menschheit und nicht um die Frage nach einigen Goldmedaillen", sagte er.
(SID)
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