Bis zuletzt hatte Bach noch offengelassen, ob Zuschauer zugelassen sein würden. Er wolle sich zunächst ein Bild von der Situation vor Ort machen, hatte der IOC-Präsident vor Anbruch seiner Reise nach Japan gesagt.
"Wir stellen gerade eine Art Werkzeugkiste zusammen mit allen möglichen Maßnahmen und Hilfsmitteln, die man sich vorstellen kann", sagte Bach nun, der sich bis Mittwoch in Tokio befindet: "Im kommenden Jahr werden wir in der Lage sein, das geeignete Werkzeug aus dieser Kiste zu nehmen und damit für ein sicheres Umfeld für alle Teilnehmer der Spiele zu sorgen."
Bach, der sich erstmals seit der Verschiebung der Spiele im März in Tokio aufhält, betonte, dass das IOC "große Anstrengungen" unternehmen werde, dass so viele Teilnehmer und Zuschauer wie möglich mit einem Impfstoff versorgt würden - wenn ein solcher dann bereits zugelassen ist. Die Nachrichten von der Entdeckung eines möglicherweise hochwirksamen Corona-Impfstoffs hatten die Organisatoren der Spiele bereits in der vergangenen Woche als "große Erleichterung" aufgefasst.
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Bach und die Olympia-Organisatoren haben auf ihrem Weg zu einer Austragung der Spiele noch einige Hürden zu nehmen. Wie aus Umfragen hervorgeht, ist ein Großteil der japanischen Bevölkerung für eine weitere Verschiebung oder gar eine komplette Absage. Zudem haben einige Sponsoren noch keine Zusage gegeben, ihre Verträge bis 2021 zu verlängern.
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(SID)

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