Yoshiro Mori habe entscheidend dazu beigetragen, "Tokio zur bestvorbereiteten Olympiastadt aller Zeiten zu machen".
Mori hatte am Freitagmorgen die Konsequenzen aus seinen sexistischen Äußerungen der vergangenen Woche gezogen und war als Vorsitzender des Organisationskomitees zurückgetreten.
Das IOC verstehe die Gründe für Moris Rückzug und respektiere seine Entscheidung, teilte Bach mit. Jedoch verliere man "eine starke und effektive Führungspersönlichkeit, auf die man sich immer verlassen konnte", fügte John Coates, Vorsitzender der Koordinierungskommission für Tokio, hinzu.
Olympia Tokio 2020
Tokios Olympia-Chef Mori tritt nach Sexismus-Eklat zurück
12/02/2021 AM 09:40
Es gehe nun darum mit Moris Nachfolger "weiterhin Hand in Hand zusammenarbeiten, um die Spiele Tokio 2020 im Jahr 2021 sicher und zuverlässig durchzuführen", betonte Bach.

IPC-Präsident Parsons: Reaktionen sollten für mehr Vielfalt und Inklusion genutzt werden

Das hofft auch das Internationale Paralympische Komitee (IPC), doch die Messlatte liege hoch. "Unter Moris Führung war Tokio 2020 das am besten vorbereitete Organisationskomitee, mit dem das IPC je zusammengearbeitet hat", sagte IPC-Präsident Andrew Parsons.
Der Brasilianer hofft, "dass die nationalen und internationalen Reaktionen der letzten sieben Tage dazu genutzt werden können, dass die Gesellschaft mehr Wert auf Vielfalt und Inklusion legt". Es müsse genutzt werden, damit diese Welt "ein wunderbarer und vielfältiger Ort" ist. Nur so könne "das Beste aus jedem einzelnen" herausgeholt werden und "die Gesellschaft als Ganzes profitieren", sagte Parsons.
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(SID)

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