"Ich hoffe, dass die Top-Athleten der gesamten Welt hier antreten werden. Ich bin schon jetzt aufgeregt", sagte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Die Spiele waren im vergangenen März wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Auch die Eröffnung der im Februar fertiggestellten Halle hatte verlegt werden müssen.

Eine der ersten Nutzerinnen war nach einer Leukämie-Erkrankung die japanische Schwimm-Hoffnung Rikako Ikee, die bei der Zeremonie an einer Staffel teilnahm. Die 20-Jährige hatte im Dezember 2019 ihre zehnmonatige Behandlung abgeschlossen und im Frühjahr das Training wiederaufgenommen.

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Im August gab sie bei einem nationalen Rennen ihr Comeback. Sie galt vor ihrer Krankheit und der Verlegung der Spiele als Goldhoffnung, vor allem über 100 m Schmetterling. Bei den Asienspielen 2018 hatte sie als erste Schwimmerin der Geschichte sechs Goldmedaillen gewonnen.

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(SID)

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