Durch die ersten Coronafälle in einer Olympia-Delegation aus dem Ausland dürften sich Olympia-Kritiker in ihrer Ablehnung der Sommerspiele in Japans Hauptstadt bestätigt fühlen. Die Tokio-Gegner befürchten durch die Einreise Tausender von Aktiven und weiterer Akkreditierter unnötige Einschleppungen des Virus. Japan kämpft seit Monaten mit mäßigem Erfolg gegen eine Weiterverbreitung der Infektionen im Land an.
Der erste Coronafall in Ugandas Team war am vergangenen Samstag bei der Einreise am Flughafen Narita nahe der Olympia-Stadt aufgetreten. Ein Trainer aus der neunköpfigen Reisegruppe, zu der außerdem Boxer, Funktionäre und ein japanischer Begleiter gehörten, war positiv getestet und daraufhin von den übrigen Mitreisenden isoliert worden.
Die übrigen acht Personen waren nach zunächst negativen Testergebnissen zu ihrem Olympia-Vorbereitungsstützpunkt in der Region der Millionenmetropole Osaka weitergereist, als "Direktkontakte" allerdings bis zum 3. Juli unter Quarantäne gestellt worden.
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Die zweite Corona-Infektion war durch eine Testreihe am Dienstag festgestellt worden. Alle Delegationsmitglieder sollen laut japanischen Medienberichten vor der Abreise nach Tokio in Uganda negativ getestet und geimpft worden sein.
Uganda hatte als zweite ausländische Teilnehmer-Nation frühzeitig ein Team nach Japan entsandt. Vor den Afrikanern waren bereits Softballerinnen aus Australien zu Monatsbeginn in Nippon eingetroffen.
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(SID)

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