Der Titelverteidiger soll auch bei der 159. Auflage des Rennens, das laut seinem Spitznamen die ganze australische Nation stillstehen lässt, wieder die einheimischen Pferde ärgern.
Vor Jahresfrist war Cross Counter zum ersten in Großbritannien trainierten Pferd in der Geschichte, das Australiens wichtigstes Rennen gewinnen konnte. Damals gewann er mit Kerrin McEvoy im Sattel vor Marmelo und Prince Of Arran, die beide ebenfalls aus Großbritannien stammen, und beendete so eine lange Durststrecke des in Dubai beheimateten Godolphin-Rennstalls, dem er gehört.
In diesem Jahr wird Cross Counter mit William Buick als Jockey antreten, um seinen Titel zu verteidigen. Dass ihm das durchaus zuzutrauen ist, macht auch sein Sieg beim Dubai Gold Cup im vergangenen Frühjahr deutlich. Allerdings musste sich Cross Counter in der Zwischenzeit beim Gold Cup im Rahmen des Royal Ascot Festivals sowie beim Goodwood Cup und dem Irish St Leger geschlagen geben. Eine lupenreine Weste hat er in den letzten zwölf Monaten also nicht behalten.
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Für Godolphin ist er trotzdem der große Hoffnungsträger, weil Ispolini zurückgezogen werden musste und auch Red Galileo verletzt ist.
Zu den stärksten Herausforderern gehört auch in diesem Jahr wieder Prince Of Arran, der für Charlie Fellowes antritt. Im vergangenen Jahr hätte er sich beinahe gar nicht für den Melbourne Cup qualifiziert und schaffte das erst drei Tage vor dem Rennen durch einen Sieg bei den Lexus Stakes. Im Melbourne Cup präsentierte er sich dann glänzend, musste sich aber doch gegen Cross Counter geschlagen geben.
Zu beachten werden auch die Pferde von Joseph O’Brien sein, der vor wenigen Tagen erst beim Breeders’ Cup Geschichte schrieb, als er der erst zweite Mensch wurde, der bei diesem Event sowohl als Jockey als auch als Trainer siegreich war. In Flemington vor den Toren von Melbourne bringt er gleich vier Pferde an den Start: Frankie Dettori sitzt im Sattel von Master Of Reality, James McDonald wird Latrobe steuern, Hugh Bowman sitzt auf Twilight Payment und John Allen steht mit Downdraft an Start.
Josphes Vater Aidan O’Brien schickt mit Il Paradiso, Magic Wand und Hunting Horn drei Pferde an den Start, während Mer De Glace als einziges japanisches Pferd gemeldet wurde. Er soll zum ersten Pferd seit dem Jahr 2001 werden, dem das Double aus dem Caulfield Cup und dem Melbourne Cup gelingt.
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