Diesen historischen Erfolg feierte er durch den Sieg von Iridessa im Breeders’ Cup Filly and Mare Turf auf der Rennbahn von Santa Anita in den USA.
Der 26-jährige Sohn von Erfolgs-Coach Aidan O’Brien war vor acht Jahren als 18-Jähriger bereits zum jüngsten Sieger-Jockey des Turf-Rennens in der Geschichte geworden, als er mit St Nicholas Abbey triumphierte. Nun ist er auch der jüngste Sieger-Trainer des Events.
Doch damit nicht genug der Superlativen: O’Briens Pferd Iridessa wurde auch zum einzigen siegreichen Pferd aus Europa beim zweitägigen Event des Breeders’ Cup in Santa Anita. Sie setzte sich mit Jockey Wayne Lordan um eine Halslänge Vorsprung vor Vasilika durch und holte so ihren vierten Gruppe-1-Sieg. Lordan, für den es der erste Breeders’ Cup-Erfolg war, war bei allen Gruppe-1-Siegen des Stutfohlens im Sattel.
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Hinter Iridessa und Vasilika belegte die favorisierte Sistercharlie mit etwas mehr als zwei Längen Rückstand den dritten Platz. Fanny Logan wurde mit Jockey Frankie Dettori Vierte, während Joseph O’Briens Vater Aidan O’Brien seine Just Wonderful auf Rang fünf ins Ziel kommen sah.
“Es ist unglaublich. Es hat mich schon immer mehr gereizt, einen Sieger zu trainieren, als einen Sieger zu reiten. Das hier ist wirklich ein Traum. Ich hatte eine Hand voll Starter hier, aber dass das passiert ist, ist wirklich etwas besonderes. Es ist noch nicht ganz angekommen, ehrlich gesagt”, so Joseph O’Brien.
Neben ihm ist der Franzose Freddy Head der einzige andere Mensch, der beim Breeders’ Cup-Event sowohl als Reiter, als auch als Trainer siegen konnte. Er gewann die Breeders’ Cup Mile als Jockey im Jahr 1988 und 20 Jahre später auch als Coach.
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