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Saxon Warrior beschert O’Brien den Rekord

Saxon Warrior beschert O’Brien den Rekord

30/10/2017 um 22:02Aktualisiert 30/10/2017 um 22:03

Aidan O'Brien hat es geschafft: Durch einen Sieg von Saxon Warrior bei der Racing Post Trophy in Doncaster hat der Ire seinen 26. Gruppe-1-Sieg als Trainer in dieser Saison gefeiert und ist damit alleiniger Rekordhalter.

Am vergangenen Wochenende hatte er den 14 Jahre alten Rekord von 25 Siegen in einem Jahr, gehalten von US-Coach Bobby Frankel, durch einen Erfolg von Hydrangea am British Champions Day in Ascot eingestellt. Nun führte der auch dort für ihn erfolgreiche Jockey Ryan Moore Saxon Warrior in Doncaster vor Roaring Lion und The Pentagon zum Sieg.

Saxon Warrior musste sich aber arg strecken, um den von Trainer John Gosden ins Rennen geschickten Roaring Lion auf der Zielgerade um einen Halslänge zu schlagen. Der Herausforderer sah lange Zeit sogar wie der Sieger aus, konnte die Führung aber am Ende nicht behaupten.

Unterwegs hatte Saxon Warrior bereits einige Zweikämpfe gewinnen müssen, um in die richtige Position zu kommen, die nötig war, um den Sieg zu erringen. Verbal Dexterity zum Beispiel, das Pferd von O’Briens Mentor Jim Bolger, bot dem späteren Sieger einen harten Kampf, bevor er auf der Zielgeraden zurückfiel und Vierter wurde.

Anschließend war es Roaring Lion, der außen herum an die Spitze zog und sich auf den Weg zum Ziel machte. Doch Moore nutzte all seine Erfahrung und führte Saxon Warrior an ihn heran, um schließlich mit knappem Vorsprung zu triumphieren.

“Der Rekord ist ein fantastischer Team-Erfolg. Ich bin sehr privilegiert, mit den Leuten zusammenzuarbeiten, die ich um mich habe”, sagte O’Brien nach dem Rennen und meinte damit sicher vor allem seinen Lieblingsjockey Moore. “Jedes Gruppe-1-Rennen ist schwer zu gewinnen und wir haben nie erwartet, zu gewinnen. Wir hatten viel Glück, so viele Siege davon zu tragen. Heute dachte ich zu einem gewissen Zeitpunkt schon, dass John’s Pferd den Sieg hat, aber Ryan hat Saxon Warrior großartig geritten und sich zurückgekämpft.”

O’Brien kann seinen Rekord in dieser Saison sogar noch weiter ausbauen. In seinem Kalender stehen weitere 22 Gruppe-1-Rennen für dieses Jahr.

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