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Seemar und Mullen gewinnen Dubawi Stakes zum fünften Mal

Seemar und Mullen gewinnen Dubawi Stakes zum fünften Mal

14/01/2019 um 14:36

Satish Seemar und Jockey Richard Mullen haben den Dubai World Cup Carnival 2019 so begonnen, wie ihnen das schon häufig gelang: mit einem Sieg in den Dubawi Stakes, die von Longines und der Ladies Master Collection präsentiert wurden.

Am ersten Abend der über drei Monate andauernden Event-Serie, die auf den Dubai World Cup Ende März auf der Rennbahn von Meydan hinführt, feierte das Duo seinen bereits fünften gemeinsamen Sieg bei diesem Rennen. Das gelang ihnen mit Raven’s Corner.

Der sechsjährige Sohn von Raven’s Pass war bis dato nicht für besonders gute Starts bekannt, zeigte sich diesmal aber von einer ganz anderen Seite als bei seinem vierten Platz zu Saisonbeginn im Garhoud Sprint auf derselben Strecke und über dieselbe Distanz.

Mullen ging zu Beginn sehr geduldig mit seinem Pferd um und folgte dem Tempo, das My Catch und High on Life vorlegten, um dann 300 Meter vor dem Ziel die Führung zu übernehmen und sie nicht mehr abzugeben. Am Ende setzte sich Raven’s Corner mit knapp zwei Längen Vorsprung vor dem von Doug Watson trainierten und Sam Hitchcott gerittenen Drafted durch.

Ebenfalls am ersten der zehn Event-Abende des Dubai World Cup Carnival, während dem insgesamt rund 10 Millionen US-Dollar an Preisgeld ausgeschüttet werden, gelang Trainer Saeed bin Suroor und Jockey Christophe Soumillon gemeinsam ein Double. Sie entschieden die Singspiel Stakes mit Dream Castle für sich, der vor Stallkamerad Racing History ins Ziel kam. Insgesamt hatte der Godolphin-Stall fünf Pferde in das von 16 Startern in Angriff genommene Rennen geschickt.

Das 1,8 Kilometer lange Rennen ist traditionell eine Standortbestimmung für Teilnehmer an dem mit sechs Millionen Dollar dotierten Dubai Turf. Bei seinem elften Karriere-Start setzte sich Dream Castle etwas mehr als 200 Meter vor dem Ziel in der Mitte der Bahn von der Konkurrenz ab und siegte schließlich mit anderthalb Längen Vorsprung. Salsabeel wurde Dritter.

Zuvor hatten Bin Suroor und Soumillon bereits das Eröffnungsrennen, das Longines Gents Record Collection Handicap, gewonnen. Dort setzte sich Bin Battuta nach 2,4 Kilometern durch, den Soumillon etwa 300 Meter vor dem Ziel die Führung hatte übernehmen lassen. Auch mit Bin Battuta gewann Soumillon mit anderthalb Längen Vorsprung – diesmal vor dem von Charlie Appleby trainierten Ispolini.

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