Bei der ersten Auflage des Rennens, die ganz ohne internationale Pferde auskam, war es zumindest ein ausländischer Jockey, der den Sieg davontrug. Der Brite gewann auf dem von Yasushi Shono trainierten Fünfjährigen vor Curren Bouquetd’Or und Wagnerian.
Auch ohne internationale Pferde in den Startgates lockte das über 2,4 Kilometer ausgetragene Rennen immer noch beeindruckende 80.000 Zuschauer an die Strecke – auch wenn das deutlich weniger waren, als noch in den Jahren zuvor. Sie sahen Suave Richard von Beginn an an dritter Position im Feld. Dort wartete das Pferd von Murphy geduldig ab, bis der Jockey ihn auf die Innenbahn steuerte und beschleunigte, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und zum Sieg zu galoppieren.
Murphy hat schon den vergangenen Winter in Japan verbracht und dort nicht weniger als vier Gruppe-1-Siege für sein Qatar Racing Team gefeiert – damals mit Roaring Lion. Unter anderem gewann er auch das Kameko, und jetzt eben den Japan Cup. So sammelte Murphy in einem Jahr umgerechnet beeindruckende 2,5 Millionen Euro Preisgeld.
“Ich fühle mich wie im Himmel. Das ist einer der größten Erfolge meiner noch kurzen Karriere. Ich bin begeistert”, freute sich der Sieger. “Suave Richard ist ein Spitzenklasse-Pferd und sein Trainer hat einen guten Job gemacht.”
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Es sieht derzeit so aus, als werde der britische Jockey auch den kommenden Winter in Japan verbringen, bevor er im Sommer 2020 nach Europa zurückkehrt. Möglicherweise tritt er auch dort dann mit Suave Richard an, denn dessen Besitzer planen für das kommende Jahr eine Europa-Kampagne. Immerhin war er in diesem Jahr bereits Dritter beim Dubai Sheema Classic und hat somit Potential für die Top-Rennen gezeigt.
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