Mit Jockey Irad Ortiz im Sattel setzte sich das Pferd von Trainer Todd Pletcher vor McKinzie sowie Higher Power durch und stürmte mit vier Längen Vorsprung zum Sieg.
“Ich bin gesegnet. Danke Gott für alles, dafür mich in einem Stück zu lassen, für meine Gesundheit. Ich arbeite wirklich dafür, tun zu können, was ich liebe: Pferde zu reiten”, so ein überglücklicher Ortiz, für den es der dritte Sieg beim Breeders’ Cup Classic in seiner Karriere ist.
Der 26-Jährige aus Puerto Rico verhielt sich im Rennverlauf sehr geschickt und ließ sich auch nicht beeindrucken, als Vorjahres-Siegerjockey Joel Rosario den Top-Favoriten McKinzie ausgangs der Gegengeraden an War Of Will vorbei an die Spitze steuerte. Zu diesem Zeitpunkt sah es zwar für viele so aus, als habe Trainer Bob Baffert mit der Entscheidung Jockey Mike Smith durch Rosario zu ersetzen, ein goldenes Händchen bewiesen. Doch Ortiz hielt Vino Rosso im Mittelfeld lange zurück, um dann am Ende voll durchzustarten und souverän zu gewinnen.
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Dabei hatte Vino Rosso eingangs der Zielkurve ganze fünf Längen Rückstand auf McKinzie. Doch er holte Meter für Meter auf und schob sich auf der Zielgeraden schließlich neben den Top-Favoriten. Es kam zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Duell um den Sieg, bis McKinzie schließlich auf den letzten 200 Metern nichts mehr entgegenzusetzen hatte und sich geschlagen geben musste. Dritter wurde Higher Power vor dem Stutfohlen Elate.
Für Ortiz bedeutete der Sieg sogar einen Breeders’ Cup-Hattrick. Denn er hatte zuvor bereits das Longines Breeders’ Cup Turf mit Bricks And Mortar sowie den Juvenile Turf Sprint mit Four Wheel Drive gewonnen.
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