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Ben Maher sorgt für Heimsieg beim Longines Grand Prix von London

Ben Maher sorgt für Heimsieg beim Longines Grand Prix von London

06/08/2019 um 09:09

Die Longines Global Champions Tour Etappe von London  sah mit Ben Maher einen Briten als Sieger im Longines Grand Prix. Mit seinem ersten Sieg in dieser Saison hat sich der 36-Jährige auf Platz zwei im Ranking katapultiert.

Bei der Longines Global Champions Tour Etappe von London konnten die britischen Zuschauer auch in diesem Jahr wieder einen britischen Sieger im Longines Grand Prix feiern. Nachdem in den letzten beiden Jahren Scott Brash für den Heimsieg sorgte, war es in diesem Jahr Ben Maher, der die britische Hymne erklingen ließ. Im Sattel seines Pferdes Explosion ließ er die Konkurrenz hinter sich und sammelte die volle Punktzahl. Mit diesem Plus auf dem Konto belegt der Springreiter, der schon 2013 in London die Ehrenrunde im Grand Prix von London anführte, Platz zwei im Tour-Ranking. Und das, kurz vor dem Ende der Saison. 

Im letzten Jahr stand Ben Maher nach einer überragenden Saison bereits vor dem finalen Event der Longines Global Champions Tour als Gesamtsieger fest. Wichtigster Teil des Erfolgs war Wallach Explosion, der seinen Reiter bei der LGCT 2018 gleich mehrfach zum Sieg getragen hatte. Auch in diesem Jahr ist der setzt Ben Maher wieder auf Explosion und kann mit dem Fuchs Erfolge sammeln. Dabei spielt die enorme Schnelligkeit des Pferdes eine wichtige Rolle.

Im Stechen um den Longines Grand Prix, bei dem 12 Paare am Start waren, konnte Ben Maher genau diese Eigenschaft seines Pferdes voll ausspielen. Nach 35,98 Sekunden kam das Paar fehlerfrei ins Ziel und war damit rund 1,5 Sekunden schneller als der schnellste Konkurrent. Mit einem derart schnellen Pferd lässt sich die Konkurrenz gehörig unter Druck setzen. Am besten konnten die beiden Iren Shane Sweetnam und Darragh Kenny auf die Kampfansage von ben Maher kontern. Beide kamen fehlerfrei und unterhalb der 38 Sekunden-Marke ins Ziel. Shane Sweetnam war dabei einen Hauch schneller und belegte Platz zwei, Darragh Kenny Platz drei. Ebenfalls schnell unterwegs war der Kanadier Eric Lamaze mit Chacco Kid. Seine Zeit hätte für Platz zwei ausgereicht, doch ein Abwurf sorgte dafür, dass er am Ende Platz vier belegte.

Aktuell stehen noch vier Etappen an, bei denen die Reiter Punkte sammeln können: Valkenswaard, Rom, St. Tropez und New York. Im Dezember geht es nach Prag zu den Play-Offs.

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