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Die Schweden sind beim Longines FEI Nationenpreis im Siegesrausch

Die Schweden sind beim Longines FEI Nationenpreis im Siegesrausch

01/08/2019 um 12:21Aktualisiert

Die Mannschaft aus Schweden hat sich beim Nationenpreis in Hickstead (UK) den zweiten Sieg in Folge gesichert. Beim dritten Start in der Longines FEI Nationenpreis-Serie, in der die Schweden Punkte sammeln, erzielte das Team um Peder Fredricson erneut die volle Punktzahl. Damit holen die Schweden im Ranking mit Siebenmeilenstiefeln auf.

Die schwedischen Springreiter sind derzeit eine Klasse für sich. Nicht nur Peder Fredricson, auch Angelie von Essen und Frederik Jonsson haben das am letzten Wochenende beim Longines FEI Nationenpreis-Meeting in Hickstead erneut unter Beweis gestellt. Nach dem großartigen Nationenpreis-Sieg vor heimischem Publikum in Falsterbo siegte das Team von Henrik Ancakrona auch beim Nationenpreis-Treffen in Hickstead. Mit dem zweifachen Sieg haben die Schweden in kurzer Zeit so viele Punkte gesammelt, dass sie vor der letzten Station auf Platz vier vorrücken konnten. 

Aktuell halten die Schweden 260 Punkte und liegen damit nur knapp hinter der Schweiz (270). Die Teams aus Frankreich und Belgien haben bereits bei vier Stationen gepunktet und damit 320 bzw. 315 Punkte erzielt. Frankreich führt mit 320 Punkten derzeit das Ranking an, kann bei der letzten Station in Dublin, die vom 7.-11.August ausgetragen wird, aber nicht mehr eingreifen. Damit sind den Schweden die Türen für einen Sieg weit geöffnet. Zeigen Peder Fredricson und seine Landsleute erneut die fabelhafte Form der letzten Wochen und holen sie erneut eine vordere Platzierung, können die Skandinavier Frankreich und Belgien hinter sich lassen und die Führung in der Rangierung übernehmen.

Für Deutschland heißt es Ausharren und Abwarten. Mit 245 Punkten nach vier Stationen mit Punkten auf Platz sieben, sind die Chancen auf eine Teilnahme beim Nationenpreis-Finale der European Division I in Barcelona im Oktober nicht groß. Die Niederlande, aktuell mit 200 Punkten hinter Deutschland auf Platz acht, können in Dublin noch Punkte sammeln und haben gute Chancen an Deutschland vorbeizuziehen. 

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