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EM Luhmühlen – Gold mit der Mannschaft und Gold in der Einzelwertung für Deutschland

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EM Luhmühlen – Gold mit der Mannschaft und Gold in der Einzelwertung für Deutschland

Fotocredit: Eurosport

VonGrand Prix
02/09/2019 Am 11:49

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben bei der Europameisterschaft im eingenen Land ihre Stärke bewiesen und sich neben Gold in der Team-Wertung Gold und Silber in der Einzelwertung sichern können.

Da Deutschland in diesem Jahr Gastgeberland war bei den Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter, durfte Bundestrainer Hans Melzer insgesamt 12 Reiter in Luhmühlen an den Start schicken. Bei 12 Paaren am Start hat er mit einigen guten Runden gerechnet. Doch dass sich derart viele, darunter auch junge und wenier erfahrene Reiter, so gut in Szene setzen konnten, darüber freute sich der Bundestrainer ganz besonders. Drei Medaillen krönten das deutsche Erfolgs-Wochenende in der Lüneburger Heide.

Das Team mit Andreas Dibowski, Ingrid Klimke, Michael Jung und Kai Rüder holte Gold. Schon bei der Dressur ging die deutsche Equipe in Führung. Drei der vier Mannschafts-Reiter rangierten nach der Vorstellung im Viereck unter den Top Fünf. Auf der Geländestrecke konnten die deutschen Team-Reiter ihre Führung verteidigen und nach dem Springen standen sie souverän und mit großem Abstand als Sieger da. Insgesamt 82,5 Punkte hatten die vier deutschen Reiter insgesamt auf dem Konto. Großbritannien konnte sich um Haaresbreite gegen Schweden durchsetzen und belegte mit 104, 8 Punkten Platz zwei. Damit ging die Silbermedaille ins Königreich England. Schweden konnte sich von Platz acht nach der Dressur am Geländetag auf Platz fünf verbessern, hatte am Ende 105,1 Punkte auf dem Konto und freute sich über Bronze. 

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Ergebnisse Team-Wertung

In der Einzelwertung zeigten die deutschen Reiter ähnliche Konstanz. Nach Dressur und Gelände lag Michael Jung bei seinem ersten Championat mit Chipmunk in Führung, Ingrid Klimke und ihr Routinier hale Bob OLD rangierten knapp dahinter auf Platz zwei. AM Ende tauschten die beiden deutschen Teilnehmer die Plätze. Ein Abwurf im Parcours des Springens ließ Michael Jung hinter seine Team-Kollegin zurückfallen. Gold und Silber blieben trotzdem fest in deutscher Hand. Für Ingrid Klimke, die 2017 in Strzoegm den Titel bei der EM geholt hatte und als Titelverteidigerin nach Luhmühlen gereist war, kam der Sieg am Ende etwas überraschend. Gefreut hat sich das German Golden Girl umso mehr. 

Von den nicht im Team startenden deutschen Reitern konnte sich Sandra Auffarth mit ihrem erst zehnjährigen Viamant du Matz über Platz elf freuen. Der Wallach, dem noch etwas Routine auf diesem Niveau fehlt, war in der Dressur noch etwas angespannt unterwegs, brillierte aber sowohl im Gelände wie auch im Parcours. Anna Siemer, die mit Butt’s Avondale zwar ein sehr kleines aber schnelles Pferd an den Start brachte, war mit Platz 13 ebenfalls sehr zufrieden. Anna Katharina Vogel und Quintana belegten Platz 14,  Andreas Dibwoski und seine Stute Corrida Platz 16. Der Team-Reiter war nach seiner Vorstellung im Viereck unglücklich mit der Dressurnote. Es war das schlechteste Ergebnis des Paares in dieser Saison. Am Dressur-Auftritt will er auf jeden Fall noch weiter feilen. 

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