Pferdesport

FEI hält internationale Turniere ab 1.Juli für möglich

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FEI hält internationale Turniere ab 1.Juli für möglich

Fotocredit: Eurosport

VonGrand Prix
02/06/2020 Am 07:31 | Update 02/06/2020 Am 07:32

Der Weltreiterverband FEI hat eine Richtlinie entwickelt, mit deren Hilfe Veranstalter internationale FEI Turniere in Corona-Zeiten sicher organisieren können. Ab 1.Juli sollen damit wieder Events stattfinden können.

In den letzten zwei Wochen haben weitere Turnier-Absagen quer durch alle Disziplinen den Pferdesport weiter in Mitleidenschaft gezogen. Das CCI Burghley, CSI Madrid, CSI Berlin und CCI Waregem sind abgesagt worden. Trotz all dieser Event-Ausfälle scheint Licht am Ende des Covid-19-Tunnels. Der Weltreiterverband (FEI) hat gemeinsam mit der medizinischen Abteilung im Büro in Lausanne (Schweiz) einen Plan entwickelt, der helfen soll die Organisation von Reitsportveranstaltungen und die Durchführung von Events in Corona-Zeiten sicher zu gestalten.

Die FEI hat sich bei der Return to Play Policy, wie die Regelsammlung genannt wird, auf die Wettbewerbssicherheit während der Covid-19-Pandemie konzentriert. Nationale Verbände und Veranstalter haben jetzt eine Richtlinie, die dazu beitragen soll, das Risiko einer Übertragung und weiteren Verbreitung von Covid-19 bei FEI-Veranstaltungen zu begrenzen. Die Richtlinie enthält allgemeine Empfehlungen für bewährte Verfahren für Organisatoren und ist in Verbindung mit den von den nationalen Behörden auferlegten Anforderungen umzusetzen.
Obwohl die Richtlinie eine Hilfe für Organisatoren sein soll, wird die FEI streng sein, wenn es um die Einhaltung der neuen Regeln geht. Da davon auszugehen ist,  dass sie für eine Weile zur „neuen Normalität“ werden, gilt es die Empfehlungen zu beherzigen und vollständig umzusetzen. Der Vorsitzende des FEI Medical Komittee, Dr. Mark Hart, geht davon aus, dass die Pandemie mindestens 12 bis 24 Monate andauern wird. So lange die Pandemie andauert, werden auch die neuen FEI-Regeln für internationale Reitsport-Veranstaltungen in Kraft sein.

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Infolgedessen betont die FEI, dass es für FEI-Veranstalter obligatorisch ist, die Risikobewertung zusammen mit ihrem Nationalen Verband sowie der nationalen Regierung und den Gesundheitsbehörden durchzuführen. Veranstaltungen, für die die FEI den vollständigen Plan für Risikobewertung und Schutzmaßnahmen nicht erhalten hat, werden aus dem FEI-Kalender entfernt. „Die FEI hat sich verpflichtet, die nationalen Verbände und FEI-Veranstalter zu unterstützen, indem sie Ressourcen bereitstellt, um die potenziellen Risiken von Turnieren aus der Planungsphase heraus effektiv zu bewerten und diese Risiken durch relevante Maßnahmen so gut wie möglich zu reduzieren. Da wir mit einer allmählichen Rückkehr der Wettbewerbe rechnen, müssen wir alles tun, um das Risiko einer Übertragung und weiteren Verbreitung von Covid-19 zu verringern. Dies ist eine Frage der öffentlichen Gesundheit und auch, wie ein Sport den Behörden zeigen kann, dass er bereit ist, seine Aktivitäten wieder aufzunehmen.” (sts)

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